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Eine stimmungsvolle Sennenprozession

Am Auffahrtsvormittag pilgerten die Brülisauer und Schwendner Gläubigen von zwei Seiten kommend zum Kreuz am Berg, um dort gemeinsam einen Gottesdienst zu feiern.

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Angeführt von Kreuz- und Fahnenträgern machten sich die Bittgänger, darunter erfreulich viele Kinder und Jugendliche, auf den Weg. Es war ein schöner Anblick, als die beiden Pfarreien zusammenfanden um gemeinsam zu beten. Das Kreuz auf dem Felsen wurde zur Zeit der Viehseuche um 1902 errichtet und die Sennen gelobten, alljährlich an Christi Himmelfahrt dorthin zu pilgern. Ein Versprechen das bis heute eingehalten wird.
Pfarrer Stephan Guggenbühl zeigte sich erfreut über die grosse Schar Gläubige und begann den Gottesdienst mit der Frage: “Wenn ihr den Himmel zeichnen müsstet, wie würde er aussehen?“ Die meisten würden ihn spontan als blau beschreiben, doch darüber hinaus wissen wir nichts. Trotzdem benutzen wir im Alltag oft Ausdrücke wie „ein himmlischer Tag“ oder „himmlische Musik“ und anderes. Wir dürfen in solchen Momenten ein Stück Himmel erleben, den Himmel in uns tragen.
In seiner Predigt ging es Pfarrer Guggenbühl um die Aufrichtigkeit und Glaubwürdigkeit von uns Christen. Dabei stützte er sich auf einige Zitate von Papst Franziskus, der mit seiner unkonventionellen, direkten Art und seiner Bescheidenheit viele Menschen anspricht. „Mir ist eine ‚verbeulte‘ Kirche, die verletzt und beschmutzt ist, weil sie auf die Strassen hinausgegangen ist, lieber als eine Kirche, die aufgrund ihrer Verschlossenheit und ihrer Bequemlichkeit, sich an die eigenen Sicherheiten zu klammern, krank ist.“
Wir alle sollen einander respektvoll behandeln und offen sein für andere Kulturen und Meinungen. Wir dürfen unseren Glauben mit Freude leben, so wie heute an diesem wundervollen Tag. Der Männerchor Alpstee berührte mit seinem gepflegten Gesang und gab dem Gottesdienst einen würdigen Rahmen.

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