Eine Reise durch den Orient

Rund 70 Kinder, Jugendliche und Erwachsene der Tanzschule von Karin Graf haben am Wochenende ein zahlreiches Publikum begeistert. Einmal mehr wurde zu abwechslungsreicher Musik mit verschiedenen Lichteffekten gearbeitet und viel Talent auf der Bühne bewiesen.

  • Impressionen von der Tanzaufführung im Theatersaal des Gymnasiums St.Antonius. (Bilder: zVg)

    Impressionen von der Tanzaufführung im Theatersaal des Gymnasiums St.Antonius. (Bilder: zVg)

Zum achten Mal schon choreographierte Tanzlehrerin Karin Graf eine Aufführung für ihre Schüler. Anspannung und Vorfreude waren spürbar zu Beginn der Vorführung im Theatersaal des Gymnasiums St.Antonius Appenzell. Das Bühnenbild liess noch wenig erahnen. Nomaden litten an Durst in der sandigen Wüste und sahen Fata Morganas, sehr ideenreich inszeniert hinter einer Schattenwand. Menschliche und tierische Wüstenbewohner wanderten über die Dünen.

Anschliessend verkörperten die Kleinsten der Tanzschule in farbenfrohen Gewändern die Prinzessinnen in den arabischen Ländern. Im Palast des Sultans wurde bis tief in die Nacht gefeiert, auch eine Gruppe Aladdins gesellte sich dazu. Dem nächtlichen Treiben wurde dann von den Scheherazades ein Ende gesetzt. Dabei überzeugte auch die Erwachsenenfrauengruppe mit geschmeidigen Bewegungen. Am nächsten Tag wurde der Bazar mit dem vielseitigen Handwerk erkundet. Dort herrschte buntes Treiben. Die Kinder wirbelten über die Bühne, verhandelten und feilschten, erzählten Geschichten und Gaukler zeigten ihre Darbietungen. Die beiden Hip-Hop-Gruppen überzeugten mit ihren coolen Moves und entpuppten sich schliesslich als Räuberbande.

Die Reise durch den Orient ging weiter, dabei durfte natürlich auch der orientalische Tanz mit den typischen rhythmischen Hüftschwüngen nicht fehlen. Später flog ein Teppich über die Bühne, gefolgt von einer ganzen Schar prächtiger tanzender Teppiche. Schlangen wurden heraufbeschworen, welche dann aber wieder besänftigt in ihren Korb zurückkehrten. Immer wieder tauchte die Flasche mit dem eingeschlossenen Geist auf. Sie wurde stets gut bewacht und doch ist es jemandem gelungen, den Dschinn freizulassen. Es ergab sich daraus eine hinreissend tanzende Dschinn-Gruppe. Bei fetziger Musik machte sie den Bazarhändlern klar, dass sie nicht gewillt ist, ihnen alle Wünsche zu erfüllen. Die nächste arabische Nacht brach herein. Wer weiss, vielleicht gehen trotzdem noch einige Wünsche der tanzenden Kinder in Erfüllung …

Einmal mehr wurden von Karin Graf keine Mühe und kein Aufwand gescheut, das Können und die Begeisterung ihrer Tanzschüler auf der Bühne zu präsentieren.

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