Eine Million Sterne

Mit der jährlichen Lichteraktion in der Adventszeit sammelt das Hilfswerk Caritas Geld für Armutsbetroffene in der Schweiz. Denn auch in unserem Land gibt es Menschen, die auf Hilfe angewiesen sind.

  • Impression vom Anlass in Hauptgasse. (Bilder: Monika Schmid)

    Impression vom Anlass in Hauptgasse. (Bilder: Monika Schmid)

Über eine Million Menschen seien gefährdet, in die Armut abzurutschen, wie Caritas Schweiz schreibt. Mit der Kampagne «eine Million Sterne» können alle ein Zeichen setzen, dass wir uns mit den betroffenen Menschen solidarisch zeigen.

Darum strahlten auch am letzten Samstag wieder fast 100 «Liechtli» in einer langen Reihe vom Rathaus bis zum Platteneck und die bereit gestellten Sammelkässeli bekamen wertvollen Inhalt. Mitglieder vom Pfarreirat gaben gerne Auskunft über die Aktion und standen auch beim Kerzli anzünden gerne hilfreich zur Seite. Hin und wieder schepperte es laut, wenn jemand die Windlichter übersah und darüber stolperte. Das schadete aber (meistens) nicht, sondern wirkte dann sogar wie ein Weckruf, der den Passanten buchstäblich die Augen für den Sammelanlass öffnete. Zwei Stunden lang dauerte die leuchtende Aktion, dann wurden die Kerzen gelöscht und die Gläser eingesammelt. Diese werden jeweils sorgsam vom Kerzenwachs befreit und sind dann für nächstes Jahr bereit, wenn es wieder heisst: «chomm me zöndid e Liechtli aa»
Wer sich über das Engagement von «Caritas» näher informieren oder spenden möchte, dem sei die Seite caritas-regio.ch wärmstens empfohlen.

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  • (Symbolbild: fotolia)

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