Eine Hundertschaft auf Entdeckungstour

An der WandelBar vom Samstag liessen sich Herisauerinnen und Herisauer in die Geheimnisse der oberen Gossauerstrasse einführen.

  • Präsident Stefan Düsel informiert über die Interessengemeinschaft «öseri Gass». (Bild: pd)

    Präsident Stefan Düsel informiert über die Interessengemeinschaft «öseri Gass». (Bild: pd)

  • Rund 100 Personen hören den Ausführungen des Historikers Thomas Fuchs zu.

    Rund 100 Personen hören den Ausführungen des Historikers Thomas Fuchs zu.

  • Ein Teil der Streichmusik Edelweiss umrahmt den Anlass musikalisch.

    Ein Teil der Streichmusik Edelweiss umrahmt den Anlass musikalisch.

  • Christoph Würth (in Gelb) begrüsst im Namen der WandelBar-Gruppe.

    Christoph Würth (in Gelb) begrüsst im Namen der WandelBar-Gruppe.

«Willkommen in der Welt der Hinterhöfe und verborgenen Wege», sagte der Historiker Thomas Fuchs am Samstagmorgen. Die Herisauer WandelBar und die Interessengemeinschaft «öseri Gass» hatten eingeladen: Der eine Stunde dauernde Spaziergang führte die rund 100 Personen vom Brunnen beim Denner bis zum Brunnen beim Coop – nicht auf dem direkten Weg, sondern auch auf Plätze und zu Rückseiten der Gebäude. «Manchmal sagen die mehr aus als die Vorderseiten», erklärte Fuchs. Er wies auf Namen und Jahreszahlen hin, auch auf geschichtliche Ereignisse lustiger und erstaunlicher Art. Manch Besucherin und Besucher entdeckte Überraschendes. Da sei er jeweils zum Kindergarten gegangen, erinnerte sich ein älterer Teilnehmer, als er den erst kürzlich wieder freigelegten Pfad bis zur Treppe beim Coop sah, der parallel zur Strasse verläuft. Stefan Düsel dankte als Präsident der Interessengemeinschaft für die Zusammenarbeit mit der WandelBar und die Teilnahme am Anlass. «Wir haben hier an der Gossauerstrasse viele initiative Leute. Die IG freut sich darüber, dass wir uns weiter farbig, lebendig und multikulturell entwickeln.» Volkstümliche Klänge eröffneten und beendeten die Veranstaltung – vorgetragen von einem Teil der Streichmusik Edelweiss, der Düsel angehört. Während des Apéros waren die Interessierten eingeladen, im Atelier der Künstlerin Anne-Marie Hanhart spontan ein paar Pinselstriche auf einem Bild anzubringen – das Erinnerungswerk wurde der IG überreicht.

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