Eine Dekade im Dienst des Innerrhoder Kunstschaffens

Eduard Hartmann und Roland Scotti haben sich die letzten Jahre als Stiftungsratsmitglieder der Innerrhoder Kunststiftung für das zeitgenössische Kunstschaffen im Bereich Bildende Kunst eingesetzt. Nun sind sie zurückgetreten. Stefanie Gschwend, Direktorin Kunstmuseum/Kunsthalle, sowie Sandra Neff, Grafikerin/Innenarchtitektin, rücken nach. Das Präsidium übernimmt Daniela Mittelholzer.

  • Bisheriger und neuer Stiftungsrat (von links): Eduard Hartmann (scheidender Präsident), Rebekka Dörig Sutter (Leiterin Kulturamt, Aktuarin), Stefanie Gschwend und Sandra Neff (neu im Stiftungsrat), Roland Scotti (scheidender Stiftungsrat), Daniela Mittelholzer (neue Präsidentin). (Bild: zVg)

    Bisheriger und neuer Stiftungsrat (von links): Eduard Hartmann (scheidender Präsident), Rebekka Dörig Sutter (Leiterin Kulturamt, Aktuarin), Stefanie Gschwend und Sandra Neff (neu im Stiftungsrat), Roland Scotti (scheidender Stiftungsrat), Daniela Mittelholzer (neue Präsidentin). (Bild: zVg)

Der Kunsthistoriker Eduard Hartmann wurde 2012 als Stiftungsratsmitglied der Innerrhoder Kunststiftung gewählt, ab 2014 präsidierte er den Stiftungsrat. Roland Scotti, auch Kunsthistoriker, stiess 2014 zum Gremium dazu.

Verschiedene Projekte wurden während ihrer Zeit im Amt angegangen. 2013 feierten die beiden Appenzeller Kantone die 500-jährige Zugehörigkeit zur Eidgenossenschaft. In diesem Zusammenhang und unter Mitwirkung der Innerrhoder Kunststiftung ging die «Ledi – die Wanderbühne» auf Tournee. 2016 wurde zusammen mit der Ausserrhodischen Kulturstiftung die Ausstellung «à discrétion. Ausgezeichnetes Kunstschaffen in Appenzeller Gasthäusern» umgesetzt. Und 2019 setzte sich die Innerrhoder Kunststiftung zum 20-Jahr-Jubiläum selbst ein Zeichen mit der Publikation und der Ausstellung «Ohne Titel» im Kunstmuseum Appenzell. Auch zwei Kunst-am-Bau-Wettbewerbe begleiteten die beiden scheidenden Stiftungsräte, nämlich jene für das Alters- und Pflegezentrum Appenzell und das Hallenbad Appenzell. Zu guter Letzt haben sie auch beim neusten Projekt der Innerrhoder Kunststiftung, der Kunstlandschaft Appenzell, einer Flanieranleitung in gedruckter und digitaler Form zu kulturhistorischen Schätzen und zeitgenössischer Kunst im öffentlichen Raum, mitgewirkt.

Neben all diesen Projekten stand stets die Unterstützung von Kunstschaffenden und deren Projekten im Zentrum ihrer Tätigkeit. Es war immer ein Ziel, das Innerrhoder Kunstschaffen sichtbar und einem breiteren Publikum zugänglich zu machen, wie in der Medienmitteilung des Kulturamtes festgehalten wird.

Die Innerrhoder Kunststiftung wird sich auch in der neuen Zusammensetzung diesem Ziel weiterhin widmen – sei es durch die Ausrichtung von Werk- und Förderbeiträgen, das Mitwirken an Projekten sowie durch den Erwerb von künstlerischen Werken für die Sammlung, so heisst es in der Medienmitteilung abschliessend.

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