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Ein Lebenswerk zwischen sechs Buchdeckeln

Das Appenzeller Namenbuch von Stefan Sonderegger wurde am Freitag in der Aula Gringel offiziell aus der Taufe gehoben. Seine Geburtsstunde liegt Jahrzehnte zurück.

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Stefan Sonderegger begann 1951 mit der Sammlung von Orts- und Flurnamen, deren Bedeutung er einerseits bei Gewährsleuten erfragte und anderseits sprachwissenschaftlich erforschte und einordnete. Dann schrieb er seine Dissertation und erweckte damit grosses Aufsehen in Fachkreisen. Inzwischen hat er als Professor Scharen von Studenten mit Sprache in intensive Berührung gebracht, die Ehrendoktorwürde empfangen, eine militärische Karriere bis hin zum Rang des Brigadiers hingelegt – und weitergeforscht.

Gemeinsam mit Eugen Nyffenegger, der das Projekt der Nationalfonds-Stiftung betreute, und einer ganzen Armada von Mitarbeitenden hat er sein Projekt abgeschlossen. Nicht weniger als 12000 Orts- und Flurnamen und 50000 historische Quellen sind in einer Datenbank (www.ortsnamen.ch) seit 2012 aufgeschaltet, und nun wurden sie auch physisch aufgelegt. Das gigantische Werk, das unter dem Patronat der AGG in Druck gegeben wurde, umfasst drei Bände mit insgesamt 2244 Seiten. Es ist keine Bettlektüre, sondern richtet sich an interessierte Kreise, die der Bedeutung von Namen nachspüren wollen.

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