Ehrung der Besten

Am Samstagabend fand im voll besetzten Theatersaal des Gymnasiums die Ehrung der erfolgreichsten Sportler, Berufsleute und Kulturschaffenden statt. Die Streichmusik «VielsAItig» eröffnete den festlichen Abend. Die fünf jungen Frauen sorgten nicht nur für Ohrenfreude, sondern waren sauber herausgeputzt in der Tracht auch eine Augenweide.

Landammann Roland Inauen begrüsste die Eltern, Lehrer, Lehrmeister und vor allem natürlich die erfolgreichen jungen Leute. Es seien deren aussergewöhnlich viele verriet Inauen, weshalb die Ehrung halt etwas dauern werde schmunzelte er. Das Programm war aber mit leinwandgrossem Fotomaterial so kurzweilig gestaltet, dass die Zeit wie im Flug verging. Der Landamman freute sich sehr darüber, dass all die Angebote wo man in Sportarten und Berufsgruppen reinschnuppern könne immer sehr gut besucht seien. Die Tischmesse beispielsweise mit sage und schreibe 65 Betrieben sei mit einem gigantischen Zulauf voll gewesen wie ein Popkonzert. An der Freizeitausstellung in Speicher waren von den 160 Lehrlingen auch viele aus Innerrhoden mit dabei. Bei dieser Gelegenheit verwies Roland Inauen auf die nächste Ausstellung, die am 12.bis 14.April 2024 in Schwende stattfindet «Da mönde unbedingt go aluege» meinte er, weil es eine wahre Freude sei zu sehen, mit welcher Begeisterung grossartiges Handwerk gefertigt werde. Ja und obwohl er kein Freund von Statistiken sei, fuhr Inauen in seiner Ansprache weiter – dies könne und wolle er jetzt einfach nicht vorenthalten. Auf der grossen Leinwand erschien eine Grafik die zeigt, dass Appenzell Innerrhoden schweizweit an der Spitze liegt mit 95% der 25-jährigen, die einen Abschluss oder Matura haben. Im Jahr 2022 waren es sogar 100%. Dies zeige, wie gut vor allem die Oberstufen und Lehrbetriebe miteinander vernetzt seien.

In der Kindersportwoche nutzten 136 Kinder das breitgefächerte Angebot. Und er hatte gleich noch einen Tipp: «Jasse wä doch au no nebes» regte er lachend aber ernst gemeint an.

Auch die Kinderkulturtage seien mit 60 Kindern gut besucht gewesen. Da konnte man ins HipHop, ins Landesarchiv, die Denkmalpflege besuchen, auch «i de Harmoniemusig» bekam man Einblick und Ratzliedli singen machte auch grossen Spass. Ja und dank diesem grossen Engagement von Lehrern, Lehrbetrieben, Eltern und unzähligen ehrenamtlichen Helfern komme es nicht von ungefähr, dass auch dieses Jahr wieder so viele junge Leute mit herausragenden Leistungen geehrt werden.

So ging der grosse Reigen der Besten in Kultur, Beruf, Sport und Gymnasium zügig mit Gratulationen und viel Applaus über die Bühne. «VielsAItig» entliess dann die Festgemeinde mit feinen Klängen in den Apéro, selbstverständlich nicht ohne die Zugabe, die noch herzhaft gefordert wurde.

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