Effizientestes Bildungswesen in der Schweiz

Eine Studie der PricewaterhouseCoopers AG und des Instituts für öffentliche Verwaltung der Universität Lausanne zeigt: Kein anderer Kanton ist im Bildungswesen effizienter als Appenzell Innerrhoden.

  • (Symbolbild: Bigstock)

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Nach 2018 haben die PricewaterhouseCoopers AG und das Institut für öffentliche Verwaltung der Universität Lausanne 2022 erneut ein Effizienz-Monitoring der Schweizer Kantone durchgeführt. Damit werden die kantonale und kommunale Leistungserbringung in den Bereichen Bildung, Kultur, Soziales und Strassen im Verhältnis zum Ressourceneinsatz gemessen und untereinander verglichen. Das Ergebnis zeigt: Würden die Kantone maximal effizient arbeiten, könnten sie jedes Jahr elf Milliarden Franken einsparen.

Das Bildungswesen stellt mit 27 Prozent den grössten Ausgabeposten von Kantonen und Gemeinden dar. Die Studienautoren untersuchten hierzu die Anzahl Abschlüsse der beruflichen Grundbildung, der gymnasialen Maturität sowie der Handels- und Fachmittelschulen und der Berufsmaturität. Im Kanton Appenzell Innerrhoden liegt der geschätzte Effizienzwert bei über 90 Prozent. Damit belegt Innerrhoden den ersten Rang im Ranking.

In den Bereichen Kultur und Strassen nimmt Innerrhoden einen Platz knapp unter dem schweizerischen Durchschnitt ein. Im Bereich Sozialwesen liegt der Kanton leicht über dem Durchschnitt.

Das Effizienz-Monitoring versteht sich als objektive Perspektive und als Denkanstoss für laufende Debatten über die Effizienz staatlicher Leistungen und deren Veränderung im Zeitverlauf. Mit der jüngst verabschiedeten E-Government-Strategie für die Innerrhoder Verwaltung ist ein weiterer wichtiger Meilenstein zur Effizienzsteigerung der Verwaltung gelegt.

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