«eBauAR»: Gemeinderat tritt auf die Bremse

Die Informatikstrategie-Kommission hat Kanton und Gemeinden zur Genehmigung des Projekts «Elektronisches Baubewilligungsverfahren Appenzell Ausserrhoden» («eBauAR») eingeladen. Das Projekt «eBauAR» ist Teil der vom Kanton und von den Gemeinden beschlossenen eGovernment- und Informatikstrategie.

  • (Symbolbild: Bigstock)

    (Symbolbild: Bigstock)

Der Gemeinderat Grub hält in seiner Stellungnahme fest, dass die Kosten im Bereich Informatik in den vergangenen Jahren enorm gestiegen sind und dieser Anstieg anhält. Der Trend muss gut beobachtet werden, heisst es in der Mitteilung der Vorderländer Gemeinde. Das Kosten-Nutzen-Verhältnis sei stets zu hinterfragen. Die einmaligen und wiederkehrenden Kosten sollen in einem vertretbaren Rahmen zum Service Public sowie zu den Arbeitserleichterungen und -einsparungen stehen. Für die Einwohnerinnen und Einwohner von Grub soll ein weiterentwickeltes Angebot eine Vereinfachung des Baubewilligungsverfahrens und Zeitersparnis bringen. Für die Gemeinden sollten keine Mehrarbeit und keine zusätzlichen Kosten entstehen, wird weiter geschrieben.

Ein weniger ambitioniertes Umsetzen der Informatikstrategie Appenzell Ausserrhoden wäre aus Sicht des Gemeinderates Grub wünschenswert. Das Tempo der Veränderungen ist zu Gunsten einer qualitativ einwandfreien Umsetzung ein wenig anzupassen, teilt die Gemeindekanzlei mit. Der Gemeinderat Grub hat beschlossen, dass vor einer Genehmigung des Projekts «Elektronisches Baubewilligungsverfahren Appenzell Ausserrhoden» («eBauAR») der Zeitplan für das Umsetzen der Informatikstrategie neu zu beurteilen und anzupassen sei.

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