Dreister Diebstahl in Reute: Wirtshausschild der «Taube» gestohlen

Zu den verschwundenen Traditionswirtschaften im Appenzeller Vorderland gehörte die «Taube» im Schachen-Reute. Erhalten geblieben ist mit dem Wirtshausschilde eine wertvolle Kunstschmiedearbeit, die Ende letzter Woche gestohlen worden ist.

  • Beim Mehrfamilienhaus «Taube» an der Durchgangsstrasse Berneck-Reute-Schachen-Oberegg wurde das wertvolle Wirtshausschild der ehemaligen Wirtschaft gestohlen. (Bild: Peter Eggenberger)

    Beim Mehrfamilienhaus «Taube» an der Durchgangsstrasse Berneck-Reute-Schachen-Oberegg wurde das wertvolle Wirtshausschild der ehemaligen Wirtschaft gestohlen. (Bild: Peter Eggenberger)

Die «Taube» war ein überaus markantes Gebäude, das nach der bis 1996 dauernden Ära des Wirte-Ehepaars Ingrid und Alfons Nigg zusehends verlotterte. 2013 wurde die Liegenschaft von der Baufirma Wenk AG in Wald erworben. Nach dem Abbruch entstand ein Neubau mit Eigentumswohnungen, die 2014 bezogen werden konnten.

Bauunternehmer Beat Wenk schenkte der Stockwerk-Eigentümerschaft das wertvolle Wirtshausschild, das in der Folge bei der Einfahrt zur Tiefgarage einen neuen Platz fand. Das wertvolle, Erinnerungen an die gute Zeit der «Taube» weckende Schmuckstück, wurde von Passanten immer wieder bewundert. «Ende letzte Woche war es plötzlich verschwunden», sagt Felix Gemperle, Bewohner der neuen «Taube». «Wir Wohnungseigentümer verurteilen den dreisten Diebstahl und haben beim Polizeiposten in Heiden Anzeige erstattet sowie die Gemeindeverwaltung von Reute informiert. Wir hoffen, dass das Schild aufgefunden wird und sind dankbar, wenn entsprechende Beobachtungen der Polizei oder der Gemeinde mitgeteilt werden.»

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