Drei neue Fälle in Appenzell Ausserrhoden

Im Kanton Appenzell Ausserrhoden sind drei neue Fälle des Coronavirus aufgetreten. Das Ergebnis des zweiten Bestätigungstests steht noch aus. Betroffen sind drei Frauen; eine wurde aufgrund ihres Gesundheitszustandes in Herisau hospitalisiert.

  • (Symbolbild: bigstock)

    (Symbolbild: bigstock)

Das Coronavirus breitet sich weiter aus. In Ausserrhoden sind drei weitere Personen positiv auf das Virus getestet worden. Die hospitalisierte 69-jährige Frau leidet unter verschiedenen Vorerkrankungen und wurde von ihrem Hausarzt in das Spital Herisau eingewiesen. Dort wird sie in einem für die Versorgung von COVID-19-Patienten eingerichteten Isolierzimmer medizinisch versorgt und überwacht, ihr Zustand ist stabil. Die beiden anderen betroffenen Frauen (38- und 42-jährig) zeigen nur leichte Symptome. Beide sind zuhause isoliert. Die betroffenen Frauen stammen aus Herisau, Teufen und Bühler.

Der Kanton weist die Bevölkerung erneut auf die in dieser Woche vom Bundesamt für Gesundheit veröffentlichte Empfehlung hin: Personen mit grippeähnlichen Symptomen wie Husten und Fieber wird empfohlen zu Hause zu bleiben, bis sie für 24 Stunden symptomfrei sind.

Ein Arzt sollte dann konsultiert werden, wenn starke Symptome (z.B. Atemnot) vorliegen, wenn sich zunächst leichte Erkrankungssymptome verschlimmern oder wenn Personen ein erhöhtes Risiko für einen schweren Erkrankungsverlauf haben, da sie chronische Krankheiten aufweisen oder über 65 Jahre alt sind. So wird gewährleistet, dass das Gesundheitssystem den schweren Fällen und den besonders gefährdeten Personen zur Verfügung steht. Über die weiteren Massnahmen und allfällige Durchführung von Laboruntersuchungen entscheidet der behandelnde Arzt.

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