Drei Multi-Instrumentalisten in der «Kulturmüli»

Für einen weiteren musikalischen Leckerbissen in der Reihe «Kultur i de Müli» sorgte gestern Samstag das Trio «Jim Bows & The Flycatchers» in Zürchersmühle/Urnäsch.

  • Impression vom Konzert. (Bilder: Werner Gmünder)

    Impression vom Konzert. (Bilder: Werner Gmünder)

Bereits vor eineinhalb Jahren war die Familienband, die sich zurzeit auf einer 27 Orte umfassenden Tournee im In- und Ausland befindet, Gast bei Daniel Gantenbein in der altehrwürdigen «Kulturmüli». Dieser Ort trägt nun schon seit bald drei Jahren für eine Erweiterung der Kulturvielfalt im Appenzellerland bei.

Seit Mitte 2017 spielen Jim und seine Söhne Bensch und Josh gemeinsam und lassen ihre Finger fliegen. Ihr eigener Stil der «Feel-Good-Music» lässt dabei alle Füsse mitwippen. Mühelos wechseln sie zwischen insgesamt sieben Instrumenten wie Gitarren, Mandoline, Dobro und Bass auf der Bühne. Neu war diesmal eine Cigarbox-Gitarre dabei, welche mit ihrem Aussehen und ihrem vollen Klang für Staunen sorgte – bemerkenswert, dass sie in der Schweiz gebaut wurde.

Beeinflusst von amerikanischer Americana-, Roots- und Folkmusik, spielen «Jim Bows & The Flycatchers» original akustische Musik, die das Gefühl des abgeschiedenen Lebens in den Bergen Amerikas hervorruft. Mit ihrer vielseitigen Mischung aus Bluegrass, Americana, Folk, Country und Blues sorgten sie für eine tolle Stimmung im heimeligen Konzertraum. Der Musiker und Sänger Jim Bows ist in England aufgewachsen und hat in London klassische Gitarre studiert und ist seit über 30 Jahren professioneller Musiker. Seit 1991 lebt er in der Schweiz. Seine Söhne Bensch und Josh sind hier geboren und aufgewachsen. Als die Söhne erwachsen wurden, gründete er mit ihnen Mitte 2017 die gemeinsame Band «Jim Bows & The Flycatchers». Namengebend war die Tatsache, dass bei der Aufnahme der ersten CD «Too Many Flies» eine Unmenge Fliegen die Produktion störten und sich Jim mit seinen Söhnen «Flycatchers –  Fliegenschnäpper» herbeiholte.

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