Dorfkern wird ortsbaulich analysiert

Der Dorfkern besitzt innerhalb des Gemeindegebiets die Funktion des infrastrukturellen Zentrums. Mit einer ortsbaulichen Analyse sollen die Potenziale und Entwicklungsmöglichkeiten dargestellt werden.

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Mit dem Schulhaus mit Turnhalle, dem Gemeindehaus, Knotenpunkt ÖV, Dorfladen und Kirche sind die wesentlichen Elemente des öffentlichen Lebens vereint. Der im Dorf existierende Wohnraum besteht vor allem aus älteren Ein- und Zweifamilienhäusern sowie wenigen Mehrfamilienhäusern ebensolchen älteren Baudatums. Im Dorfzentrum von Reute befindet sich auf der Parzelle 325 eine baufällige Liegenschaft im Besitz der Einwohnergemeinde Reute, direkt westlich anschliessend das in die Jahre gekommene Bauamtsmagazin. Südlich und weiter westlich sind relativ grosse Zonen für öffentliche Bauten ausgeschieden.
Die vielen Rückmeldungen aus der Bevölkerung anlässlich der am 1./2. März in Form eines Ideencafés und Themenworkshop durchgeführten Bevölkerungsbeteiligung zeigten diverse Bedürfnisse auf. Die ortsbauliche Analyse kann Grundlage bilden für eine Projektentwicklung über ein oder mehrere Parzellen der Gemeinde und von privaten Grundeigentümern. Wohnen und Arbeiten stehen im Zentrum der Nutzung.
Im Speziellen soll die bestehende Ortsbildschutzzone sowie die Neunutzung der gemeindeeigenen Parzellen unter Einbezug der angrenzenden Zone für öffentliche Bauten betrachtet werden. Die Resultate der ortsbaulichen Analyse sollen in die Richtplanung einfliessen.
Es wird von Kosten von Fr. 20‘000.– für die Studie und Fr. 10‘000.– für die visuelle Umsetzung ausgegangen. Für die Zentrumsentwicklung sind in der Jahresrechnung 2012 bereits Fr. 20‘000.– zurückgestellt worden.

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  • (Bild: Archiv/a24)