Diverse Nachtragskredite wurden notwendig

Der Gemeinderat besprach die definitive Rechnung 2013 und genehmigte diverse Nachtragskredite. Die Rechnung schliesst mit einem Defizit von rund 355‘000 Franken (der Voranschlag sah ein Defizit von 217‘000 Franken vor).

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Wie bereits im Vorfeld kommuniziert, wurde in allen Bereichen sehr diszipliniert und kostenbewusst gearbeitet. Trotz ausserordentlicher Bemühungen wurden diverse Nachtragskredite notwendig. Generell ist festzuhalten, dass bei den Besoldungen Nachtragskredite anstanden, da neu die Entschädigungen betr. Unfälle / Mutterschaft in einem separaten Konto und nicht mehr im Konto Löhne verbucht werden. Die Differenzen in den jeweiligen Konten «Besoldungen» der Verwaltung und des Betriebspersonals ist zudem zu begründen mit Auszahlung von Überstunden bzw. zweier Dienstjubiläen, Überbrückung von Ausfällen sowie der Einführung des neuen Reglements Anstellung (höhere Bruttolöhne, da eine neue Aufteilung der Pensi-onskasse vorgenommen wurde, ohne Nettolohneinbusse). Weiter gab es in diversen Konten Verschiebungen infolge periodengerechter Abgrenzungen. Bei der wirtschaftlichen Sozialhilfe musste für einen Fall aus dem Jahr 2006 grössere Nachzahlungen gemacht werden. Weiter ist gemäss Richtlinien des Kantons zwingend ein zusätzliches Delkredere von 63‘0000 Franken auf den Steuerausständen zum Jahresende (Rückstellung für mögliche Steuerausfälle) zu bilden, was im 2013 nicht budgetiert wurde. Es ist festzuhalten, dass die Steuereinnahmen der natürlichen Personen im Jahr 2013 Fr. 190‘000 unter dem Voranschlag liegen. Auch der Blick in die Zukunft zeigt, dass nicht mit den prognostizierten Einnahmen gerechnet werden kann. Damit der Voranschlag 2014 möglichst eingehalten werden kann, hat der Gemeinderat bereits an der Rechnungssitzung sich intensiv mit Lösungsmöglichkeiten auseinander gesetzt.

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