Die Zukunft des Museums Wolfhalden muss gesichert werden

Als Präsident des Museumsvereins und Leiter des Museums in Wolfhalden verfügt der 90-jährige Ernst Züst über ein immenses Wissen rund um die vielen historischen Zeugen im 400-jährigen Haus «Alte Krone». Seine Kenntnisse gilt es heute zu sichern, um die Zukunft des Museums zu gewährleisten.

  • Die wertvolle Sammlung historischer Zeugen aus Wolfhalden und Umgebung wird im 400 Jahre alten, unverfälscht erhalten gebliebenen Haus «Alte Krone» präsentiert. (Bild: Peter Eggenberger)

    Die wertvolle Sammlung historischer Zeugen aus Wolfhalden und Umgebung wird im 400 Jahre alten, unverfälscht erhalten gebliebenen Haus «Alte Krone» präsentiert. (Bild: Peter Eggenberger)

An der dieser Tage im «Ochsen» durchgeführten 42. Hauptversammlung des Museumsvereins wurde eine lebhafte Diskussion um das «Wie weiter mit dem Museum?» geführt. Die Hauptlast rund um die Betreuung des Museums tragen Ernst Züst und die ebenfalls längst im Pensionsalter stehende Christine Schläpfer. «Deren Kenntnisse müssen unbedingt und rasch gesichert werden. Die Exponate im Museum sind in Wort und Bild zu dokumentieren, damit nachfolgende Museumsbetreuer Zugang zum Wissen ihrer Vorgänger haben», brachte es Gemeindepräsident Gino Pauletti auf den Punkt und sicherte zu, dass die Gemeinde die entsprechende grosse Arbeit unterstütze. Den üblichen HV-Traktanden wurde zugestimmt. Auf Antrag von Heinz Bischofberger wurde der seit 1982 unverändert gebliebene Mitgliederbeitrag von 20 auf 30 Franken erhöht. Das Ressort von Kassier Edi Geiger übernahm Eugen Schläpfer. Er aktualisierte die Mitgliederliste, die heute 79 Vereinsangehörige aufweist. Für den ausscheidenden Aktuar Johannes Enz konnte kein Nachfolger gefunden werden. Christine Schläpfer erklärte sich bereit, die Lücke bis auf weiteres zu schliessen. Weitere Vorstandsmitglieder werden gesucht. Als Revisoren wirken wie bisher Bruno Kobel und Hanskonrad Tobler.

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