Die Zahl der bestätigten Coronavirus-Fälle im Appenzellerland liegt nun bei 125

25 Corona-Fälle in Innerrhoden, 100 in Ausserrhoden sowie nur 15,5 beziehungsweise 18,1 positiv getestete Personen auf (hochgerechnet) 10?000 Einwohner. Dazu noch drei Covid-19-Todesfälle. Das sind aktuellen die Fakten zur Corona-Pandemie im Appenzellerland.

  • (Symbolbild: Archiv appenzell24.ch/bigstock)

    (Symbolbild: Archiv appenzell24.ch/bigstock)

Am 25. Februar 2020 gab es den ersten Coronavirus-Fall in der Schweiz. Bereits einen Monat später, am 24. März, wurde gemäss der Homepage corona-data.ch die 10?000er-, am 3. April die 20?000er- und am 6. Mai die 30?000er-Grenze der infizierten Personen überschritten.

Am 17. März 2020 wiesen die beiden Appenzeller Halbkantone je fünf erkrankte Covid-19-Patienten auf. Anschliessend stiegen die effektiven Zahlen in Ausserrhoden stärker an. Während am 30. März (am 26. Tag seit dem ersten bestätigten Fall) Ausserrhoden 50 Erkrankte meldete, lag die in Innerrhoden noch bei 14. Diese kletterte langsam und liegt nun seit dem 23. April unverändert bei 25. Ausserrhoden meldete damals 88 Personen mit Covid-19. Seither stieg die Zahl nur leicht an. Vom dritten bis und mit zehnten Mai lag sie bei 97 bestätigten Fällen. Bis zum 14. Mai waren es 98, bis und mit Donnerstag 99 und seit gestern Freitag 100 Fälle. Insgesamt 28 davon mussten hospitalisiert werden. Gestern befand sich noch eine Person in Spitalpflege.

Damit mussten im Appenzellerland seit dem ersten positiv getesteten Fall insgesamt 125 Personen mit dem Corona-Virus gezählt werden. Wie hoch die Dunkelziffer ist, bleibt offen.

Keine Fall-Statistik nach Gemeinden
Eine Fall-Statistik nach Gemeinden gibt es gemäss Georg Amstutz für den Kanton Appenzell Ausserrhoden nicht. Am 4. Mai wurde dies gemäss dem Mediensprecher der Ausserrhoder Regierung im Konferenztelefon mit Bundesratssprecher André Simonazzi angesprochen. Amstutz teilte mit: «Andere Kantone warnen eindringlich davor.» Dort wo dies geschah, führte es anscheinend zu einer «Stigmatisierung» von Ortschaften. Gemeinden ohne Erkrankte könnten aber auch eine falsche Sicherheit liefern und die Einwohner dazu verleiten, sich nicht konsequent an die Regeln zu halten.

Innerrhoden letzter betroffener Kanton
Ausserrhoden meldete den ersten Covid-19-Fall am 5. März 2020. Betroffen war eine 50-jährige Frau aus dem Mittelland. Innerrhoden war der Kanton, der am längsten verschont blieb. Er teilte am 14. März mit, dass bei zwei Personen das Corona-Virus nachgewiesen worden war. Betroffen waren ein 59-jähriger Mann und eine 57-jährige Frau.

Eine Woche später am Samstag, 21. März 2020 später starb im Spital Herisau ein Mann mit Jahrgang 1934, der auch Träger von Covid-19 war. Seither mussten nur zwei weitere Todesfälle von Personen gemeldet, die das Corona-Virus in sich trugen.

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