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DEZA-Direktor sprach über Genfer Konvention

Am Mittwoch, dem Vorabend des Weltrotkreuztages, befasste sich der Verein Henry-Dunant-Museum Heiden mit Fragen zum Weltfrieden.

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Im Zentrum der Veranstaltung standen Referate von Martin Dahinden, Direktor der DEZA, und Carol Hofer von der Stiftung „Welt ohne Minen“. Beide sprachen über die Bedeutung der Genfer Konvention und ihrer Zusatzprotokolle, die nicht nur Regeln für den bewaffneten Kampf zwischen Armeen beinhalten, sondern auch den Schutz der Zivilbevölkerung ermöglichen sollen. Beide Referenten waren sich einig, dass die Ideen Henry Dunants bis auf den heutigen Tag Gültigkeit haben. Immer neue Krisenherde rund um den Erdball würden entstehen, die jede erdenkliche Form der Vermittlung notwendig machen. Das Umfeld aber habe sich markant verändert: Vermittler haben nur selten einen klar definierten Machthaber oder Kriegsherrn vor sich, mit dem grundlegende Verhandlungen geführt werden können. Der Kampf „Staat gegen Staat“ oder „Armee gegen Armee“ wurde abgelöst durch innere Unruhen, Partisanenkämpfe und ethnisch motivierte Stammesfehden. Herauszufinden, an wen man sich wenden muss, um Wirkung zu erzielen, ist zu einem Hauptproblem humanitärer Organisationen geworden.

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