Der neue Spielplatz verbindet

Auf dem gemeinsamen Dachgarten des Kinderspital-Neubaus und des Kantonsspitals ist in St.Gallen ein Begegnungsort entstanden. Der Spielplatz soll Generationen zusammenbringen. Er kann auch für therapeutische Zwecke genützt werden. Am Donnerstag fand in Anwesenheit von Gästen die Eröffnung statt.

  • Von links Stefan Lichtensteiger (CEO Kantonsspital), Thomas Sojak (Leiter Departement Immobilien & Betrieb Kantonsspital), Guido Bucher (Vorsitzender der Spitalleitung Kinderspital) und Josef Laimbacher (Leiter Gruppe für Gestaltung Kinderspital). (Bilder: Lukas Pfiffner)

    Von links Stefan Lichtensteiger (CEO Kantonsspital), Thomas Sojak (Leiter Departement Immobilien & Betrieb Kantonsspital), Guido Bucher (Vorsitzender der Spitalleitung Kinderspital) und Josef Laimbacher (Leiter Gruppe für Gestaltung Kinderspital). (Bilder: Lukas Pfiffner)

  • Thomas Sojak (links, Leiter Departement Immobilien & Betrieb Kantonsspital) und Josef Laimbacher (Leiter Gruppe für Gestaltung Kinderspital) begrüssen die Gäste und Medienleute.

    Thomas Sojak (links, Leiter Departement Immobilien & Betrieb Kantonsspital) und Josef Laimbacher (Leiter Gruppe für Gestaltung Kinderspital) begrüssen die Gäste und Medienleute.

  • Auch Josef Laimbacher (links, Leiter Gruppe für Gestaltung Kinderspital) und Guido Bucher (CEO Ostschweizer Kinderspital) probieren die Kugelbahn aus.

    Auch Josef Laimbacher (links, Leiter Gruppe für Gestaltung Kinderspital) und Guido Bucher (CEO Ostschweizer Kinderspital) probieren die Kugelbahn aus.

  • Jetzt wird geschaukelt: Kinder der spitaleigenen Tagesstätte.

    Jetzt wird geschaukelt: Kinder der spitaleigenen Tagesstätte.

Das Generationenbauprojekt «Come together» des Ostschweizer Kinderspitals (OKS) und des Kantonsspitals St.Gallen (KSSG) ist einen wichtigen Schritt weiter. Auf dem Dachgarten, der den dritten Stock des Gebäudes 07a mit dem Neubau des OKS verbindet, ist am Donnerstag ein Spielplatz eröffnet worden.

Thomas Sojak (Leiter Departement Immobilien & Betrieb Kantonsspital), sprach von einem «historischen» Moment. Der Ort sei nicht nur ein Spielplatz auf 245 Quadratmetern, sondern auch ein symbolischer Punkt – eine Schnittstelle zwischen Kinder- und Kantonsspital. «Es soll ein Begegnungsort von Erwachsenen und Kindern werden und Generationen zusammenbringen.»

Hochwertig, aber nicht überbordend

Die Planung des Spielplatzes hat 2020 begonnen. Dank der grosszügigen Unterstützung durch Stiftungen habe man einen hochwertigen, aber nicht überbordenden Platz einrichten dürfen, sagte Josef Laimbacher. Er ist der ehemalige Chefarzt und jetzige Leiter der Gruppe für Gestaltung am Kinderspital. «Patienten und Patientinnen sind für einen Aufenthalt ebenso eingeladen wie Angehörige oder andere Leute, die auf Besuch sind.» Wie es sich für einen Spielplatz gehört, weilten am Donnerstag nicht nur Spitalangestellte und Gäste auf dem Dachgarten, sondern auch Kinder: Die Gruppe aus der spitaleigenen Kita benützte voller Freude die Geräte. Die Kinder erhielten als Geschenk einen Beutel mit einem Malset, einem Spital-Bilderbuch und ein paar «Pflästerli». Wobei Laimbacher darauf hinwies, der Spielplatz erfülle alle Kriterien der Unfallprävention.

Verschiedene Bewegungsfaktoren

Die Geräte wie Schaukel, Hängematten, unebene Flächen haben auch therapeutische Bedeutung. «Wir haben einige therapeutische Elemente in den Spielplatz eingebaut. Auf spielerische Weise ist vieles machbar», sagte Reto Cozzio, Leiter Therapien am Kinderspital. Er nennt als Beispiele Bewegungsfaktoren wie Klettern, Drehen, Beschleunigen, Hüpfen, Springen. Auch auf die Anforderungen für Kinder mit Beeinträchtigungen wurde geachtet. So wurde der Kreisel mit einem grösseren Eingang versehen, damit auch ein Rollstuhl darauf platziert werden kann. «Und zum ‘Sändelen’ können sich Kinder im Rollstuhl am Sandtisch aufhalten.»

Neubau steht Ende 2025

Der Neubau des Ostschweizer Kinderspitals soll Ende des nächsten Jahres abgeschlossen sein. Mit dem Ersatz für das bisherige Gebäude, das auf der anderen Seite der Rorschacher Strasse liegt, erhält die Kinder- und Jugendmedizin eine zeitgemässe Infrastruktur. Die Regierungsvertretungen der Trägerkantone St.Gallen, Thurgau, Appenzell Ausserrhoden, Appenzell Innerrhoden sowie des Fürstentums Liechtenstein bilden die Trägerdelegation und wählen die Mitglieder des Stiftungsrates. Dieser setzt sich aus sieben Mitgliedern zusammen. Die ehemalige Frau Statthalter Antonia Fässler (Appenzell) gehört diesem seit 2020 an. Sie ist Vizepräsidentin des Stiftungsrates.

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