Der kantonale Richtplan wurde angepasst

Der Gemeinderat Teufen hat sich Ende 2017 auf Antrag des Departementes Bau und Volkswirtschaft mit der Streichung der Trassensicherung für einen Bahntunnel Bahnhof bis Stofel auseinandergesetzt.

  • (Symbolbild: Archiv app24)

    (Symbolbild: Archiv app24)

Aufgrund der damaligen Beurteilung der Ausgangslage, nach Ablehnung der Tunnelvorlage im Januar 2015 und der Kurztunnelinitiative im Mai 2017, stimmte der Gemeinderat dem damaligen Antrag des Departements zu.

Am 15. Mai 2022 haben die Stimmberechtigten der Gemeinde Teufen einer Initiative für die Ausarbeitung eines Objektkredites für eine Tunnelvariante mit überwiegendem Mehr zugestimmt. Am 25. September 2022 wurde die Vorlage für den Projektierungskredit ebenfalls deutlich angenommen. Aufgrund der veränderten Ausgangslage hat sich der Gemeinderat an seiner Sitzung vom 15. November 2022 mit der Trassensicherung befasst und dabei beschlossen, dem Departement Bau und Volkswirtschaft den Wiedereintrag in den kantonalen Richtplan zu beantragen.

Der Regierungsrat hat am 13. Februar 2024 die erforderliche Richtplananpassung des Kapitels V.3.2, Öffentlicher Verkehr, als Einzelanpassung verabschiedet und das Departement Bau und Volkswirtschaft beauftragt, die Vernehmlassung durchzuführen. Der Gemeinderat begrüsst im Grundsatz die Aufnahme der Alternativvariante und die damit einhergehende Anpassung des Richtplans. Damit wird die planerische Grundlage für das so wichtige Bahnprojekt geschaffen. Dass im kantonalen Richtplan beide Varianten (Doppelspur und Tunnel) der Bahnprojekte aufgeführt werden, entspricht der aktuellen politischen Situation in Teufen. Denn bekanntlich resultiert aus der aktuellen Projektierung der Alternativvariante Tunnel eine Finanzvorlage, mit welcher die Teufner Bevölkerung entscheidet, ob die Variante Tunnel oder die Doppelspur umgesetzt werden soll. Aufgrund dessen heisst der Gemeinderat die diesbezügliche Anpassung des kantonalen Richtplans gut.

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