Das umgebaute Berggasthaus Äscher ist eröffnet

Das Bauprojekt beim Berggasthaus Äscher konnte wie geplant auf Beginn der Sommersaison 2020 abgeschlossen werden.

  • Die neuen Teile sind rot markiert. (Bilder: H9/Hans Ulrich Gantenbein)

    Die neuen Teile sind rot markiert. (Bilder: H9/Hans Ulrich Gantenbein)

Die Einschränkungen aufgrund der Covid-19-Pandemie bedingen für den Saisonstart 2020 jedoch erhebliche betriebliche Anpassungen. Trotz dieser speziellen Ausgangslage freuen sich die Wildkirchlistiftung und die Pächterin des Berggasthauses Äscher auf die Gäste in neu gestalteter Atmosphäre. Das Gebäude erfuhr eine massive gestalterische und betriebliche Aufwertung. Die Baubewilligung für die Sanierung des Berggasthauses Äscher war nach kurzer Verfahrensdauer erteilt worden. Der westliche Gebäudeteil musste aufgrund der maroden Bausubstanz vollständig erneuert werden. Mit der vollständig neuen Innenraumaufteilung konnten die Toiletten verschoben werden. Das ermöglichte den Einbau zusätzlicher Kühlzellen, sowie von Lagerflächen und einer geräumigen Ausgabestelle für die Gartenwirtschaft, wodurch die internen Abläufe erheblich vereinfacht werden können. Die vollständige Trennung der Gäste- und Arbeitsbereiche sowie der Einbau zusätzlicher Nasszellen verbessern die Bedingungen erheblich. Mit der Fertigstellung einer neuen Versorgungsleitung zwischen der Bergstation der Ebenalpbahn und dem Wasserreservoir in der Wildkirchlihöhle und dem Einbau von wassersparenden WC-Anlagen mit neuester Technik wurde die Verfügbarkeit von Trinkwasser zudem massiv verbessert.
Die sorgfältigen Ausführungen der Baudetails sind bemerkenswert. Unter ständiger Begleitung der kantonalen Denkmalpflege entstand ein Gesamtensemble, welches nebst den betrieblichen Optimierungen zu einer echten Perle im Alpstein aufgewertet wurde. Viele liebevoll gestaltete Details machen das Gebäude zu einem Vorzeigeprojekt des heimischen Handwerks. Mit der Vergabe der Bauarbeiten an Innerrhoder Unternehmer und der Verarbeitung des einheimischen Rohstoffs Holz wurde zudem ein nachhaltiger Beitrag für die regionale Wertschöpfung geleistet.
Die Finanzierung des Bauvorhabens konnte mittels Bankdarlehen und der Erweiterung des vorhandenen Darlehens mit dem Kanton sichergestellt werden. Erfreulicherweise wurde das Projekt auch massgeblich mit Geldern der Denkmalpflege unterstützt. Bund, Kanton und der Bezirk Schwende leisten ihre jeweiligen Anteile für die Verbesserung dieses wichtigen Schutzobjekts. Die Baukosten belaufen sich auf rund 1.1 Millionen Franken, was leicht unter dem geplanten Kostenvoranschlag liegt.

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