Das MAiH – hoch soll es leben!

Mit viel Politprominenz wurde das medizinische Ambulatorium in Heiden, kurz MAiH genannt, in den Räumlichkeiten des ehemaligen Spitals am Freitagabend eröffnet. Regierungsrat Paul Signer lobte den Unternehmergeist und das daraus Entstandene. Am Samstag folgte der überaus gut besuchte Tag der offenen Tür mit mehreren hundert Besuchenden.

  • Die Rednerinnen und Redner (von links): Thomas Langer, Geschäftsleiter MAiH, Regierungsrat Paul Signer, Pascale Brei, Geschäftsleiterin MAiH, Gallus Pfister, Gemeindepräsident von Heiden, und Othmar Kehl, Verwaltungsratspräsident MAiH. (Bild: Isabelle Kürsteiner)

    Die Rednerinnen und Redner (von links): Thomas Langer, Geschäftsleiter MAiH, Regierungsrat Paul Signer, Pascale Brei, Geschäftsleiterin MAiH, Gallus Pfister, Gemeindepräsident von Heiden, und Othmar Kehl, Verwaltungsratspräsident MAiH. (Bild: Isabelle Kürsteiner)

Verwaltungsratspräsident und ehemaliger Chefarzt Medizin am Spital Heiden, Othmar Kehl, Grub, brachte es auf den Punkt, dass mit dem MAiH, welches am 4. April 2022 seinen Betrieb aufnahm, der Erhalt einer wohnortnahen, erweiterten Gesundheitsversorgung mit Haus- und Spezialärzten im Vorderland erreicht worden sei und damit eine persönliche, konstante Betreuung von Patientinnen und Patienten.

Zukunftsweisendes Konzept

Das Konzept MAiH sei zukunftsweisend, weil es für Ärztinnen und Ärzte, aber auch für das gesamte medizinische Personal ein zeitgemässes Arbeitsmodel biete, mit der Mitausbildung von Hausärztinnen und –ärzten dem regionalen Ärztemangel vorbeuge und das Potential für einen weiteren Ausbau und Kooperationen beinhalte. Mit dem Betreuungszentrum Heiden bestehe bereits eine wichtige Zusammenarbeit. Dessen Team hatte am Freitagabend denn auch ein reichhaltiges Apero-Buffet hingezaubert. Zum Schluss ging der Dank von Othmar Kehl an das aktuelle Team und  an alle, die das Projekt MAiH unterstützt und ermöglicht hätten wie die Gemeinde Heiden, der Kanton Appenzell Ausserrhoden, der SVAR und die grosse Fangemeinde im Appenzeller Vorderland. Er endete mit den Worten: «Hoch soll es leben!»

Geschäftsleitende Brei und Langer

Die Geschäftsleitenden Ärztin Pascale Brei und Arzt Thomas Langer interpretierten das MAiH für einmal wie folgt: M wie Mitarbeiter ohne deren unglaublichen Einsatz das Gesundheitszentrum nicht in weniger als einem Jahr hier hätte stehen können. Stellvertretend dankten sie Irene Bruderer, ehemals Leiterin des Labors am Spital Heiden. Der Dank von Pascale Brei ging ebenso an Regierungsrat Paul Signer für sein stets offenes Ohr.

Ausbildung und Frauenförderung

Thomas Langer erläuterte das A mittels Ambitionen und nannte Ausbildung von Lernenden oder Förderung von Frauen. Es arbeiten am MAiH alle nichtärztlichen Mitarbeiterinnen in Teilzeit. Dies ermögliche eine gute Verbindung von Familie und Beruf. Wie Kehl betonte Langer die Wichtigkeit einer ausreichenden, regionalen Grundversorgung. Dies gelinge, denn in den ersten neunzig Tagen seien schon über 2500 Konsultationen verbucht worden. Weiter würden ab Herbst 2022 angehende Hausärztinnen und –ärzte ausgebildet.

Regionales Projekt

Das I stehe für Initiative erklärte Pascale Brei, denn es sei wunderschön zu sehen, was entstehen könne, wenn so viele Leute an etwas glaubten. Das H, so Thomas Langer, stünde für Heiden. Er dankte der Gemeinde Heiden und dem AüB für die grosszügige und engagierte Unterstützung des Projekts. «Heiden haben wir als Standort gewählt. Wir sehen uns aber als regionales Projekt mit Strahlkraft im gesamten Vorderland und angrenzende Gebiete.»

Regierungsrat zieht Hut vor Unternehmergeist

Paul Signer betonte, dass es sich der Regierungsrat nicht leicht gemacht habe mit dem Entscheid, kein Spital in Heiden mehr zu führen, als sicher war, dass der Spitalverbund Heiden verlassen würde, da viele Verquickungen bestanden hätten. Dann lobte er das Unternehmertum von Pascal Brei. Dank ihr und dem MAiH Team sei hier Neues entstanden.

Angebot stösst auf grosses Interesse

Gallus Pfister, Gemeindepräsident von Heiden, freute sich über das grosse Interesse, auf welches das geschaffene Angebot stosse. Damit sei die Gesundheitsversorgung sichergestellt, auch unterstützt vom Regierungsrat als Eigentümer des Gebäudes. Ausserdem hätten Arbeitsplätze geschaffen werden können. Derzeit seien tausend Quadratmeter belegt, weitere 2500 Quadratmeter könnten für Gesundheitsthemen noch genutzt werden. Daran gelte es weiterhin zu arbeiten.    

Hohe Besuchszahl am Samstag

Der Tag der offenen Tür stiess auf reges Interesse. Zu hören war: «wenigstens haben wir wieder etwas Regionales» oder «man muss nicht immer in die Stadt». Immer wieder tauchte auch die Frage nach Notfallbehandlungen ausserhalb der Hausarztpraxis auf. Noch ist das MAiH kein «Walk-in-Projekt», viele Besuchenden hoffen aber darauf, für den Notfall dort baldmöglichst eine Anlaufstelle dafür zu bekommen.

Verwaltungsratspräsident und ehemaliger Chefarzt Medizin am Spital Heiden, Othmar Kehl, Grub, brachte es auf den Punkt, dass mit dem MAiH, welches am 4. April 2022 seinen Betrieb aufnahm, der Erhalt einer wohnortnahen, erweiterten Gesundheitsversorgung mit Haus- und Spezialärzten im Vorderland erreicht worden sei und damit eine persönliche, konstante Betreuung von Patientinnen und Patienten.

Zukunftsweisendes Konzept

Das Konzept MAiH sei zukunftsweisend, weil es für Ärztinnen und Ärzte, aber auch für das gesamte medizinische Personal ein zeitgemässes Arbeitsmodel biete, mit der Mitausbildung von Hausärztinnen und –ärzten dem regionalen Ärztemangel vorbeuge und das Potential für einen weiteren Ausbau und Kooperationen beinhalte. Mit dem Betreuungszentrum Heiden bestehe bereits eine wichtige Zusammenarbeit. Dessen Team hatte am Freitagabend denn auch ein reichhaltiges Apero-Buffet hingezaubert. Zum Schluss ging der Dank von Othmar Kehl an das aktuelle Team und  an alle, die das Projekt MAiH unterstützt und ermöglicht hätten wie die Gemeinde Heiden, der Kanton Appenzell Ausserrhoden, der SVAR und die grosse Fangemeinde im Appenzeller Vorderland. Er endete mit den Worten: «Hoch soll es leben!»

Geschäftsleitende Brei und Langer

Die Geschäftsleitenden Ärztin Pascale Brei und Arzt Thomas Langer interpretierten das MAiH für einmal wie folgt: M wie Mitarbeiter ohne deren unglaublichen Einsatz das Gesundheitszentrum nicht in weniger als einem Jahr hier hätte stehen können. Stellvertretend dankten sie Irene Bruderer, ehemals Leiterin des Labors am Spital Heiden. Der Dank von Pascale Brei ging ebenso an Regierungsrat Paul Signer für sein stets offenes Ohr.

Ausbildung und Frauenförderung

Thomas Langer erläuterte das A mittels Ambitionen und nannte Ausbildung von Lernenden oder Förderung von Frauen. Es arbeiten am MAiH alle nichtärztlichen Mitarbeiterinnen in Teilzeit. Dies ermögliche eine gute Verbindung von Familie und Beruf. Wie Kehl betonte Langer die Wichtigkeit einer ausreichenden, regionalen Grundversorgung. Dies gelinge, denn in den ersten neunzig Tagen seien schon über 2500 Konsultationen verbucht worden. Weiter würden ab Herbst 2022 angehende Hausärztinnen und –ärzte ausgebildet.

Regionales Projekt

Das I stehe für Initiative erklärte Pascale Brei, denn es sei wunderschön zu sehen, was entstehen könne, wenn so viele Leute an etwas glaubten. Das H, so Thomas Langer, stünde für Heiden. Er dankte der Gemeinde Heiden und dem AüB für die grosszügige und engagierte Unterstützung des Projekts. «Heiden haben wir als Standort gewählt. Wir sehen uns aber als regionales Projekt mit Strahlkraft im gesamten Vorderland und angrenzende Gebiete.»

Regierungsrat zieht Hut vor Unternehmergeist

Paul Signer betonte, dass es sich der Regierungsrat nicht leicht gemacht habe mit dem Entscheid, kein Spital in Heiden mehr zu führen, als sicher war, dass der Spitalverbund Heiden verlassen würde, da viele Verquickungen bestanden hätten. Dann lobte er das Unternehmertum von Pascal Brei. Dank ihr und dem MAiH Team sei hier Neues entstanden.

Angebot stösst auf grosses Interesse

Gallus Pfister, Gemeindepräsident von Heiden, freute sich über das grosse Interesse, auf welches das geschaffene Angebot stosse. Damit sei die Gesundheitsversorgung sichergestellt, auch unterstützt vom Regierungsrat als Eigentümer des Gebäudes. Ausserdem hätten Arbeitsplätze geschaffen werden können. Derzeit seien tausend Quadratmeter belegt, weitere 2500 Quadratmeter könnten für Gesundheitsthemen noch genutzt werden. Daran gelte es weiterhin zu arbeiten.    

Hohe Besuchszahl am Samstag

Der Tag der offenen Tür stiess auf reges Interesse. Zu hören war: «wenigstens haben wir wieder etwas Regionales» oder «man muss nicht immer in die Stadt». Immer wieder tauchte auch die Frage nach Notfallbehandlungen ausserhalb der Hausarztpraxis auf. Noch ist das MAiH kein «Walk-in-Projekt», viele Besuchenden hoffen aber darauf, für den Notfall dort baldmöglichst eine Anlaufstelle dafür zu bekommen.

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