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Das elfte Appenzeller Sozialforum tagte

«Wenn Jugendliche durch die Maschen fallen» lautete das Thema des Sozialforums, das einerseits der Kontaktpflege unter Sozialarbeitenden, andererseits der Auseinandersetzung mit einem Kernthema dient.

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Drei Referate standen im Mittelpunkt der Tagung im katholischen Pfarreizentrum Speicher. Cornelia Grill, Ausbildungskoordinatorin der Firma Sefar in Heiden, sprach über die enge Begleitung, die Jugendlichen mit schwierigen Startvoraussetzungen zuteil werden muss. Klare Richtlinien, Zielvereinbarungen und die Förderung von Teilerfolgen als Motivationsschub seien notwendig. Fehlverhalten müsse klar benannt und auch sanktioniert werden, damit sich der Jugendliche seiner Eigenverantwortung jederzeit bewusst ist. Roy Sturzenegger, Leiter Sozialamt Heiden, stellte fest, dass Jugendliche und junge Erwachsene sich in aller Regel viel zu spät Hilfe von aussen holen. Beratung, wie sie das Sozialamt sehr niederschwellig anbietet, werde – wenn überhaupt – erst in Anspruch genommen, wenn der Job weg ist, das Geld oder die Bleibe fehlt. Stefan Gantenbein wusste als Leiter Brücke AR eine Reihe von Beispielen anzuführen sowohl von gescheiterten als auch von ungeahnt positiven Hilfestellungen. Alle drei Referenten waren sich einig, dass fehlende oder verloren gegangene Motivation seitens der Lernenden eines der Kernprobleme ist. Jugendliche mit «Null-Bock»-Mentaltiät müssten manchmal zuerst aus ihrer Komfortzone (Elternhaus) herausgelockt werden, bis man sie richtig auf die Erfolgsstrasse bringen kann. Doch die Referenten kennen, wie die Sozialarbeitenden, auch den hoffnungslosen Fall.

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  • Nicolas Obrist (links) Ueli Frigg (rechts) Badi Heiden. (Bild: zVg)