Das Alterswohnheim zog ins Toggenburg aus

Beim Ausflug der Bewohnerinnen und Bewohner des Alterswohnheims Almensberg, Walzenhausen, sowie des Seniorenwohnheims Brenden, Lutzenberg, ins Toggenburg zeigte sich das Wetter von seiner schönsten Seite.

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Wie heisst es doch so schön: „Wenn Engel reisen, lacht der Himmel!“ Er lachte, als die Reise am vergangenen Mittwoch ins Toggenburg führte und wie. Zuerst wurde im Almensberg in den Car gestiegen, dann in Brenden. Als ideal stellte sich die Hebebühne heraus, mit welcher Rollstuhlfahrer bequem in den Fond eingeladen werden konnten. Wer das Treppensteigen vermeiden wollte, nahm ebenfalls den „Lift“. Nach einer ausgiebigen Fahrt durch das Appenzellerland und über die Schwägalp nahte das Toggenburg. Es zeigte sich in seiner schönsten Farbenpracht. Die Blumen an den Fenstern lösten immer wieder Ausrufe des Entzückens aus, aber natürlich auch die Alpen- und Bergwelt, welche förmlich erstrahlte. Bald gelangte die Gesellschaft nach Unterwasser und von dort hinauf zum Gasthaus Iltios, wo ein fantastisches Mittagessen auf die Gesellschaft wartete. Gestärkt erkundeten Kleingruppen die nähere Umgebung. Besonders hatte es einer Bewohnerin die „Gumpluftmatraze“ angetan. Sie wagte sich zusammen mit der Betreuerin gar darauf und genoss das sanfte Schaukeln in Rückenlage sichtlich. Aber auch die Instrumente des Klangweges zogen die Vorderländer magisch an. Es wurde probiert, dort Gongs angeschlagen, da ein xylophonartiges Instrument zum Tönen gebracht und auch die Trommeln faszinierten. Einige versuchten sich mit diesem Rhythmusgerät und fanden Gefallen daran. Dann ging es an die Rückfahrt. Dieses Mal erkundete die Reisegesellschaft das Rheintal, um noch ein kurzes Stück auf der Autobahn zurückzulegen, bevor es wieder „erster Halt in Brenden“ hiess. Voller schöner und lustiger Eindrücke verabschiedeten sich die Lutzenberger und kaum fünf Minuten später wurden die Walzenhauser bereits von den „Nichtgereisten“ empfangen und neugierig ausgefragt, wie es denn gewesen sei. Einheitlich wurde gelobt und erzählt, von Bergen, Blumen, gutem Essen und einer wunderschönen Fahrt rund um den Säntis.

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