Contact-Tracing für Masern im Appenzellerland

Als Folge des Masernfalls auf dem Gelände des Kinderdorfes Pestalozzi hat der Kantonsärztliche Dienst des Kantons Appenzell Ausserrhoden im Vollzug der geltenden Regelungen ein Contact-Tracing aufgezogen.

  • (Symbolbild: Bigstock)

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Wie der Medienmitteilung der Gesundheitsdirektion AR zu entnehmen ist, sei der Masernfall bei einem Teilnehmer einer anderen Veranstaltung, die zeitglich auf dem Geländes des Kinderdorfes Pestalozzi stattfand, nach Rückkehr in sein Heimatland aufgetreten. Wie sich später zeigte, sei diese Person zwar noch symptomfrei, aber bereits ansteckend gewesen. Am 5. März 2024 informierte das Bundesamt für Gesundheit (BAG) den kantonsärztlichen Dienst von Appenzell Ausserrhoden darüber, der nun in der gestrigen Medienmitteilung das in diesen Fällen übliche Contact-Tracing einleitete.

In der letzten, 2022 durchgeführten Durchimpfungsstudie, zeigte sich: Die Ausserrhoder Bevölkerung ist grundsätzlich gut gegen das Masern-Virus geschützt. Über 90 Prozent der zwei-, acht- und 16-Jährigen wiesen mit zwei dokumentierten Impfungen einen vollständigen Masern-Impfschutz auf.

Weiterführende Informationen zur Masernerkrankung und die häufigsten Fragen, finden sich im FAQ des BAG.

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