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Buchsbaumzünsler frisst nun auch in Appenzell

Eine Woche nachdem der ostasiatische Buchsbaumzünsler erstmals in der Stadt St.Gallen nachgewiesen worden ist, taucht er nun auch in Appenzell auf.

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Die Schäden in der Schweiz sind gross, die Bekämpfung sehr aufwändig, deren Erfolg ungewiss.
Bis zum Jahr 2007 wusste niemand in Europa etwas vom Buchsbaumzünsler. Nur sechs Jahre später ist dieser Schmetterling aus Ostasien nicht nur in unseren Nachbarländern sondern auch in den Niederlanden, in Belgien, Grossbritannien, Ungarn, Slowenien, Rumänien und im europäischen Teil der Türkei zu finden. In der Schweiz selber wurden im Jahr 2007 die ersten Raupen in der Region Basel entdeckt. Unterdessen ist praktisch die ganze Schweiz betroffen – seit letzter Woche auch Appenzell Innerrhoden.Im Quartier Ronis in Appenzell wurde ein stark befallener Buchs gemeldet und der Buchsbaumzünsler als Schadenverursacher durch das Oberforstamt eindeutig bestimmt.
Die Raupe ist in Längsrichtung olivgrün, hellgrün und dunkel gestreift sowie schwarz gepunktet. Sie wird bis fünf Zentimeter gross. Auffällig ist der schwarze Kopf. Der Falter präsentiert sich ruhend als breites, weisses Dreieck mit braunem Rand und einer Spannweite von etwa vier Zentimetern.

Ratschläge für private Gartenbesitzer zur Bekämpfung des Buchsbaumzünslers gibt es sehr viele. Vom wöchentlichen Ablesen der Raupen von Hand über das Entfernen mit Hochdruckreiniger oder Staubsauger bis zur Verwendung von biologischen und chemischen Pflanzenbehandlungsmitteln ist alles zu finden. Wichtig ist, dass die abgelesenen, abgespritztenodereingesaugten Raupen und Puppen der Kehrichtabfuhr mitgegeben oder auf eine andere Art und Weise getötet werden. Wer im eigenen Garten einen Befall bemerkt, informiere bitte seine Nachbarn. Im Gegensatz zum ebenfalls aus Ostasien eingeschleppten Asiatischen Laubholzbockkäfer (ALB) ist der Buchsbaumzünsler nämlich nicht meldepflichtig. Damit trotzdem ein Überblick über die Verbreitung gewonnen werden kann, ist das Oberforstamt dankbar, wenn ein festgestellter Befall freiwillig gemeldet würde (071  788 95 71).

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