Berufsnachwuchs aus dem Appenzellerland an den SwissSkills

Vom 7. bis 11. September finden in Bern die SwissSkills statt, die dritten zentralen Schweizer Berufsmeisterschaften. Aus dem Appenzellerland haben sich 21 Nachwuchskräfte für die Endrunde qualifiziert.

  • Der Ausserrhoder Regierungsrat Alfred Stricker und sein Innerrhoder Amtskollege Landammann Roland Inauen wünschen den Nachwuchskräften viel Erfolg an den SwissSkills 2022. (Bild: Andrea Richle)

    Der Ausserrhoder Regierungsrat Alfred Stricker und sein Innerrhoder Amtskollege Landammann Roland Inauen wünschen den Nachwuchskräften viel Erfolg an den SwissSkills 2022. (Bild: Andrea Richle)

Das duale Berufsbildungssystem der Schweiz ist einzigartig. Junge Berufsleute stellen dies in allen Berufssparten immer wieder unter Beweis, sei es an Schweizer-, Europa- oder Weltmeisterschaften. An den SwissSkills vom 7. bis 11. September in Bern kämpfen die jungen Berufsleute in rund 85 Berufen um den Schweizermeistertitel. Mit dabei sind auch 21 Nachwuchskräfte aus dem Appenzellerland. Die Bildungsverantwortlichen von Appenzell Ausserrhoden, Regierungsrat Alfred Stricker, und Appenzell Innerrhoden, Landammann Roland Inauen, haben einige der qualifizierten Teilnehmenden in Appenzell empfangen und viel Glück für den Wettkampf gewünscht.
Der Ausserrhoder Bildungsdirektor Alfred Stricker strich in seiner Begrüssung die Bedeutung der Berufsbildung für das Appenzellerland heraus. Er war sichtlich stolz: «Vergleicht man die Anzahl Teilnehmenden mit der Anzahl Lehrstellen, so steht das Appenzellerland weit überdurchschnittlich da». Das sei der guten Förderung der Lernenden durch die versierten Lehrbetriebe und dem guten Umfeld zu verdanken. Lernende aus dem Appenzellerland sind auch in Lehrbetrieben in anderen Kantonen sehr gefragt. Für die jungen Berufsleute bedeutet die Teilnahme an den Schweizer Berufsmeisterschaften denn auch die Gelegenheit, ihr Können auf nationaler Ebene zu zeigen. «Neben dem beruflichen Können braucht es auch viel Disziplin und Ehrgeiz, schon allein die Teilnahme an den SwissSkills ist eine Spitzenleistung», so der Innerrhoder Landammann Roland Inauen. Des Weiteren ist er überzeugt, dass die Investition in die Berufsbildung und die Wettbewerbe ein lohnendes Geschäft sei. «Nur mit qualifizierten und motivierten Fachkräften kann die Arbeitswelt im Appenzellerland weiterhin wettbewerbsfähig und innovativ sein. Wir hoffen, dass möglichst viele der SwissSkills-Teilnehmenden in unserer Region bleiben oder zurückkommen und in Zukunft mithelfen, den Wirtschaftsstandort Appenzellerland zu unterstützen und zu fördern».

Die Teilnehmenden aus dem Appenzellerland: Anlagen- und Apparatebauer EFZ: Fabio Koller (Appenzell Steinegg), Manuel Ulmann (Gonten), Severin Ulmann (Appenzell); Bäckerin-Konditorin-Confiseurin EFZ: Nadia Koller (Appenzell); Baumaschinenmechaniker EFZ: Ramon Rodighiero (Appenzell Steinegg); Betriebsinformatiker EFZ: Basil Bader (Herisau); Coiffeuse EFZ: Leonie Hehli (Weissbad); Dachdecker EFZ: Luca Fässler (Appenzell); Detailhandelsfachfrau EFZ: Fabienne Zellweger (Speicher); Fleischfachfrau EFZ: Lea Fuster (Appenzell); Fleischfachmann EFZ: Maurus Inauen (Appenzell), Silvio Hinrichs (Stein); Heizungsinstallateur EFZ: Mario Inauen (Appenzell); Koch EFZ: Markus Schmid (Schwellbrunn); Landwirt EFZ: Markus Langenegger (Bühler); Malerin EFZ: Alexandra Höhener (Teufen); Motorradmechaniker EFZ: Timo Koller (Appenzell Steinegg); Plattenleger EFZ: Stefan Stark (Urnäsch); Polymechaniker EFZ: Nils Kast (Rehetobel); Restaurantfachfrau EFZ : Ronja Kühnis (Heiden); Zimmermann EFZ: Maurus Dörig (Appenzell Schlatt)

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