Bergwaldprojekt auf der Schwägalp

Momentan arbeiten freiwillige Helferinnen und Helfer der Bündner Stiftung «Bergwaldprojekt» im Nosshalden und auf der Schwägalp am Schutz der Kulturlandschaft und des Waldes.

  • Die Freiwilligen des Bergwaldprojektes arbeiten noch bis zum 24. September im und rund um den Alpstein. (Bilder: zVg)

    Die Freiwilligen des Bergwaldprojektes arbeiten noch bis zum 24. September im und rund um den Alpstein. (Bilder: zVg)

Klimawandel, Neophyten-Plagen, zunehmender Wildverbiss an Jungbäumen und Verlust an Artenvielfalt: Die Probleme im Wald und in der Kulturlandschaft nehmen stetig zu. Die Stiftung «Bergwaldprojekt» nimmt sich diesen an, da sie weiss: Wir Menschen sind auf gesunde Schutzwälder angewiesen, denn sie schützen nicht nur Bergdörfer, sondern auch Städte. Artenvielfalt ist eine Versicherung für die Zukunft. Die Freiwilligen des Bergwaldprojektes kämpfen für zukunftstaugliche Bergwälder. Derzeit und bis zum 24. September sind sie im Appenzellerland tätig.

Die 24 ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer arbeiten von Urnäsch aus daran, im Nosshalden und auf der Schwägalp den Schutzwald und die Kulturlandschaft zu pflegen. Dies geschieht in Absprache mit dem Forstdienst. Die Freiwilligen arbeiten unter Anleitung eines ausgebildeten Projektleiters des Bergwaldprojektes. In diesem Jahr werden die Freiwilligen entbuschen, um den Lebensraum des Auerwildes aufzuwerten und in einem Fichtenbestand zukunftsfähige Baumarten wie Lärche, Arve, Vogelbeere und andere zu pflanzen und durch Hordengatter zu schützen.

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  • Symbolbild: bigstock

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