Berggottesdienst auf dem Eschböhl

Am vergangenen Sonntag haben sich zahlreiche Gläubige auf dem Eschböhl in Schwende eingefunden, um einen Gottesdienst zu feiern.

  • Viele Gläubige kamen am Sonntag bei prächtigem Wetter auf dem Eschböhl zusammen. (Bilder: Ruedi Manser)

    Viele Gläubige kamen am Sonntag bei prächtigem Wetter auf dem Eschböhl zusammen. (Bilder: Ruedi Manser)

  • Das Doppelquartett Pfiifestier sorgte für die musikalische Unterhaltung.

    Das Doppelquartett Pfiifestier sorgte für die musikalische Unterhaltung.

  • Der Gottesdienst wurde vom Pfarreiseelsorger Armin Fässler zelebriert.

    Der Gottesdienst wurde vom Pfarreiseelsorger Armin Fässler zelebriert.

  • Raphael Fässler ist Präsident des Vereins «Appenzell hilft Sinteu». Er stellte den Anwesenden das von der Pfarrei Schwende unterstützte Projekt vor.

    Raphael Fässler ist Präsident des Vereins «Appenzell hilft Sinteu». Er stellte den Anwesenden das von der Pfarrei Schwende unterstützte Projekt vor.

Da die Wettervorhersagen für den Sonntag einen wunderbaren Spätsommertag ankündigten, konnte der Pfarreirat Schwende als Organisator des traditionellen Eschböhl-Gottesdienstes schon früh über die Durchführung entscheiden und mit den Vorbereitungen beginnen. Auch in diesem Jahr kamen wieder viele Gläubige zum Eschböhl und nahmen am sonntäglichen Berggottesdienst teil. Das Doppelquartett Pfiifestier unterhielt mit schönstem Jodelgesang und Pfarreiseelsorger Armin Fässler zelebrierte die Feier. Seine Ausführungen zur Bedeutung des Kreuzes, ob jetzt jenes auf dem Eschböhl oder das, welches Jesus getragen hatte, und die Feststellung, dass ein Jeder sein eigenes Kreuz zu tragen hat, regten zum Nachdenken an.

Mit der Kollekte und dem Erlös des Anlasses unterstützt die Pfarrei Schwende in diesem Jahr den Verein «Appenzell hilft Sinteu». Der Schwendner Raphael Fässler als Vereinspräsident stellte das Hilfsprojekt vor, bei dem im rumänischen Bergdorf Sinteu seit zehn Jahren Wasserleitungen, Quellfassungen, Reservoirs, Zwischenbecken und Brunnenstuben gebaut werden und so der Bevölkerung Zugang zu sauberem und trinkbarem Wasser ermöglicht wird.

Nach dem Gottesdienst war Gelegenheit, sich mit Würsten und Schnitzelbroten zu verpflegen und die Gemeinschaft zu pflegen. Die grossartige Landschaft, das sonnige Wetter, Jodelvorträge des Doppelquartetts Pfiifestier und die gute Stimmung trugen zu einem spürbaren Sonntagserlebnis bei.

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