Beitrag an die Evaluation der Kurzzeit- und Übergangspflege

Das Pilotprojekt der Kurzzeit- und Übergangspflege im Gesundheitszentrum Appenzell (GZAI) wird evaluiert. Die Kosten dafür werden aus dem Fonds für Alterseinrichtungen gedeckt.

  • (Symbolbild: Bigstock)

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Das Kantonale Gesundheitszentrum Appenzell führt seit Juli 2021 als Pilotprojekt die Kurzzeit- und Übergangspflege (KüP) als ein pflegebegleitetes, kurzstationäres Angebot in enger Zusammenarbeit mit den lokalen Hausärztinnen und Hausärzten. Hauptzielgruppe sind ältere Bewohnerinnen und Bewohner im Kanton Appenzell Innerrhoden. Im Hinblick auf die Entscheidfindung, ob das Angebot nach Ablauf der Pilotphase Ende Juni 2025 weitergeführt oder eingestellt wird, führt das Kantonale Gesundheitszentrum Appenzell in Zusammenarbeit mit der Zürcher Hochschule für angewandte Wissenschaften eine Evaluation des Angebots durch. Die Aufwendungen der Hochschule für die Evaluation betragen rund 50’000 Franken. Die Ergebnisse sollen im Juni 2024 vorliegen, wie aus einer Mitteilung der Standeskommission hervorgeht.

Die Kurzzeit- und Übergangspflege wird überwiegend von älteren bis betagten Patientinnen und Patienten genutzt. Das Gesundheitszentrum Appenzell betreibt das Angebot im ehemaligen Spital Appenzell. Die bereits laufende wissenschaftliche Evaluation betrifft damit eine Einrichtung und ein Angebot im Feuerschaukreis, welches älteren Personen zugutekommt. Die Standeskommission hat daher beschlossen, die Kosten für die gesundheitsökonomische Evaluation des Angebots über den Fonds für Alterseinrichtungen im Feuerschaukreis zu finanzieren.

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