Bei Schülerzahlen ist vorläufiger Peak erreicht

Die Verantwortlichen der Schulgemeinde Schwende präsentierten am Freitag den Stimmberechtigten eine Jahresrechnung mit einem Gewinn von rund 135'000 Franken. Der Schulsteuerfuss wird um zwei auf 63 Prozente gesenkt. Neuer Revisor ist Bruno Motzer.

  • Der Schulrat Schwende: (v. l.) Roman Gmünder, Bruno Motzer (neuer Revisor), Mario Koller, Pia Signer, Tanja Rusch und Marco Cadosch. (Bild: Rosalie Manser)

    Der Schulrat Schwende: (v. l.) Roman Gmünder, Bruno Motzer (neuer Revisor), Mario Koller, Pia Signer, Tanja Rusch und Marco Cadosch. (Bild: Rosalie Manser)

Ins aktuelle Schuljahr startete die Schule Schwende mit 125 Kindern (29 Kindergärtler und 96 Primarschüler). Erstmals in der Geschichte der Schule werden momentan die sechs Primarklassen einzeln geführt. Die Prognosen zeigen, dass damit die Schülerzahlen auf einem vorläufigen Höhepunkt angelangt sind und in den nächsten Jahren mit einem leichten Abwärtstrend zu rechnen ist.

Das Vorhaben, hinter dem Schulhaus insgesamt 24 Parkplätze zu realisieren, wird weiter vorangetrieben. Vorerst wird auf die Realisierung eines Velohauses oder eines Fahrradunterstandes verzichtet. Ein weiteres infrastrukturelles Projekt ist mit der Sanierung der Garderoben im Mehrzweckgebäude geplant.

Die Jahresrechnung 2021 schliesst bei Einnahmen von 2,377 Mio. Franken mit einem Gewinn von 135’000 Franken ab. Das letztjährige Minus von 135’000 Franken, das aufgrund einer grösseren Schulgeld-Nachzahlung an die Schule Appenzell zustande kam, konnte somit wieder ausgeglichen werden. Da die Finanzlage der Schule Schwende sehr stabil ist, wird der Steuerfuss um zwei auf neu 63 Prozent gesenkt.

Unter dem Traktandum Wahlen gab es einzig einen neuen Revisor zu wählen. Bruno Motzer ersetzt Reto Keller, der aufgrund seines Wegzugs aus der Schulgemeinde demissionierte.

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