Beginn der Abbrucharbeiten für Bushof

Am Dienstag, 2. April, beginnt am Bahnhof Herisau der Abbruch des alten Direktionsgebäudes der Appenzeller Bahnen (AB), des Mercato-Shops und des Perrondachs. Die Arbeiten, die bis Anfang Juni andauern, schaffen Platz für den neuen Bushof. Die Züge am Bahnhof Herisau verkehren gemäss Fahrplan.

  • Das alte Direktionsgebäude der Appenzeller Bahnen in Herisau. (Bilder: zVg)

    Das alte Direktionsgebäude der Appenzeller Bahnen in Herisau. (Bilder: zVg)

  • Der Mercato-Shop mit altem Perrondach.

    Der Mercato-Shop mit altem Perrondach.

In der ersten Phase der Abbrucharbeiten werden am Bahnhofplatz 10 in Herisau die Elektro- und Wasserinstallationen zurückgebaut und die Gasleitung wird gekappt. Anschliessend beginnt der eigentliche Abriss des alten Direktionsgebäudes und des Mercato-Shops. Diese Abbrucharbeiten markieren den sichtbaren Start der umfassenden Neugestaltung des Bahnhofareals und leiten gleichzeitig die nächste Bauphase ein. Auf dem freiwerdenden Gelände wird zukünftig ein Bushof entstehen. Die Abbrucharbeiten erfolgen in enger Zusammenarbeit mit der Gemeinde Herisau als zukünftige Grundeigentümerin. Die Kosten für den Abbruch belaufen sich auf rund 100 000 Franken. Sie werden von den Appenzeller Bahnen und der Gemeinde Herisau getragen.

Auswirkungen auf den Verkehr

Während der Abbrucharbeiten wird es zu Umleitungen der Fussgängerwege kommen. Die Parkplätze zwischen dem Panetarium und dem heutigen Mercato-Shop werden zeitweise nicht verfügbar sein, wie die Appenzeller Bahnen in ihrer Medienmitteilung festhalten. Zudem sei mit Lärmbelästigung durch die Abbruch- und Bauarbeiten zu rechnen. Der Bahnverkehr wird allerdings nicht beeinträchtigt; alle Züge verkehren gemäss Fahrplan.

Ein Gemeinschaftsprojekt

«Mit der Umgestaltung des gesamten Areals wird der Bahnhof Herisau zu einem attraktiven Treffpunkt und wichtigen Verkehrsknotenpunkt aufgewertet», schreiben die AB in der Pressemitteilung. Die Verkehrsführung werde optimiert, und es entständen sicherere Wege für Fuss- und Veloverkehr. Zudem würden die angrenzenden Quartiere künftig besser erschlossen. Dieses «bedeutende Vorhaben» sei ein Gemeinschaftsprojekt des Kantons Appenzell Ausserrhoden, der Gemeinde Herisau, der «Schweizerischen Südostbahn AG», der «Regiobus AG», der «Post Immobilien AG» und der «Appenzeller Bahnen AG».

Die Umgestaltung wurde vom Herisauer Stimmvolk im Jahr 2020 mit grosser Mehrheit gutgeheissen. Weitere Infos, Bilder und Visualisierungen zum Projekt finden sich auf www.bahnhof-herisau.ch.

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