Befristete Stelle für Flüchtlingsberatung

Seit Anfang Jahr führt die Gemeinde Herisau im Auftrag aller Gemeinden die Beratungsstelle für Flüchtlinge.

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Diese Integrationsarbeit wird der Gemeinde vom Kanton mit 285’000 Franken pro Jahr abgegolten. Davon sind 150’000 Franken für die Arbeitsintegration und 85’000 Franken für die Sprachförderung zweckgebunden. Die restlichen 50’000 Franken kann die Gemeinde aufgrund der Vereinbarung mit dem Kanton für zusätzliche Eigenleistungen einsetzen, zum Beispiel für die Erstinformation und Potenzialabklärungen.

Der Gemeinderat hat nun am 1. April beschlossen, für diese Projektarbeit mit den jährlich 50’000 Franken eine auf vier Jahre befristete Teilzeitstelle zu schaffen. Diese Stelle ist im gemeindeeigenen Haus Wiesental an der Bahnhofstrasse angesiedelt, wo seit anfangs März auch die Deutschkurse erteilt werden. Derzeit befinden sich rund 300 Flüchtlinge in Ausserrhoden, die von der Beratungsstelle für Flüchtlinge begleitet werden.

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