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Baumbestand in der Badi bleibt erhalten

Der Gemeinderat hat nun entschieden, die «Baumfällaktion» nicht zu bewilligen.

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Die Verwaltung der Schwimmbadgenossenschaft hat Ende November 2012 unter dem Titel «Neue Bäume für das Schwimmbad Heiden» die Bevölkerung über die vorgesehene und budgetierte Aktion informiert. Der publizierte Entscheid hat zahlreiche negative Reaktionen aus der Bevölkerung hervorgerufen. 

Eine Blutbuche und eine Roteiche sind im Laufe der Zeit so gross geworden, dass sie nach Ansicht der Verwaltung der Schwimmbadgenossenschaft zu viel Schatten auf die Liegewiese und ins Schwimmbecken werfen. Ein Zurückschneiden führe nicht zu einer zufriedenstellenden Lösung. Der Verwaltung der Schwimmbadgenossenschaft war es ein Anliegen, dass mit der Baumfäll-Aktion nicht nur das Thema Beschattung und Vermoosung der Wiese ein Thema ist, sondern auch dem Bauwerk Badi somit für eine gewisse Zeit wieder mehr Licht zugeführt werden könnte, was auch zur Werterhaltung der Bausubstanz beitragen würde. Die Situation im Schwimmbad wurde mit Fachleuten, Vertretern der Gemeinde und mit der Denkmalpflege vor Ort genau betrachtet. Daraufhin wurde entschieden, diese Bäume zu fällen und durch eine passende Baumart zu ersetzen. Dank diesem Vorgehen sollte sichergestellt werden, dass im Schwimmbad Heiden ein idealer Baumbestand mit unterschiedlichem Alter vorhanden ist.

Auf den in der Zeitung publizierten Entscheid gingen zahlreiche Reaktionen aus der Bevölkerung ein. Die Kommissionen der Gemeinde haben seit der Reorganisation von Gemeinderat und Verwaltung im Jahr 2007 beachtliche Befugnisse zur selbständigen Entscheidung erhalten. Dies ermöglicht dem Gemeinderat, sich auf die strategischen Geschäfte und die Aufgaben aufgrund übergeordneter Gesetzgebung zu konzentrieren. Gemäss den Pflichtenheften besteht aber die Möglichkeit, Geschäfte der Kommissionen mit besonderer politischer Tragweite im Gemeinderat zu entscheiden. Dies wurde aufgrund der Reaktionen für diese Baumfällaktion angeordnet. Der Gemeinderat hat nun entschieden, dass die zur Fällung vorgesehenen Blutbuche und der Rotahorn in ihrem Bestand zu erhalten sind.

 Dieser Entscheid schmälert die Wertschätzung nicht, welche der Gemeinderat der Arbeit und dem Engagement der Verwaltung der Schwimmbadgenossenschaft entgegenbringt. Aufgrund dieser Auseinandersetzung hat der Gemeinderat beschlossen, die Verhandlungen für einen Betriebsvertrag zwischen Gemeinde und Schwimmbadgenossenschaft wieder aufzunehmen und Aufgaben und Befugnisse klar zu regeln.

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