Bauliche Entwicklung ist Chefsache

Der Ausserrhoder Baudirektor Jakob Brunnschweiler lud kürzlich die Baubehörden der zwanzig Ausserrhoder Gemeinden sowie interne Fachleute zur Baubehörden-Exkursion nach Vorarlberg ein.

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Organisiert vom kantonalen Hochbauamt stand dieses Jahr für die Baubehörden-Tagung eine Besichtigung von Vorarlberger Gemeinden im Mittelpunkt. Zeitgenössische Architektur und die Aktivitäten zur Aufwertung der dörflichen Zentren ist ein Thema, für welches das Bundesland Vorarlberg bekannt ist. Eine Baukultur, die den heutigen Wohn- und Arbeitsbedürfnissen der Menschen entspricht, konnte sich auf der Basis einer Offenheit von Bevölkerung und Behörden, liberaler Bauvorschriften und des Dialogs zwischen Architekten und Auftraggebern entwickeln. Aufgefallen ist, dass die bauliche Entwicklung sowie sämtliche Baubewilligungen in den besuchten Dörfern immer als Chefsache durch den jeweiligen Bürgermeister betreut wird.
Die Zentrumsentwicklung im ländlichen Raum, verbunden mit einer sozialen, ökologischen und ökonomischen Baukultur, wurde bei vier Dörfern unter der fachkundigen Führung des ortskundigen Architekten Bernardo Bader aus Dornbirn (Mitglied verschiedener Gestaltungsbeiräte), erläutert. Als Hilfe zur Erreichung dieser Ziele werden die sogenannten Gestaltungsbeiräte eingesetzt. Diese Instanz soll einerseits die Architektur fördern und anderseits helfen, mögliche Konflikte auf öffentlichem Raum im Rahmen von Bauverfahren frühzeitig zu erkennen und Dorfbildverträgliche Lösungen zu finden.

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