Bauernmaler Willi Keller geehrt

Heute Abend überreichte Landammann Carlo Schmid-Sutter, Präsident der Stiftung Pro Innerhoden, dem 70-jährigen Appenzeller in der Kunsthalle Ziegelhütte den Innerrhoder Kulturpreis für sein Lebenswerk.

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Eine riesige Freude sei die Auszeichnung und eine Anerkennung für sein Jahrzehnte langes Schaffen, freute sich Willi Keller, der sich selbst als Kunsthandwerker bezeichnet. Die mit Anekdoten gespickte Laudatio hielt alt Bauherr Hans Sutter. Von ihm war zu erfahren, dass der gelernter Schreiner Willi Keller sein Wirken seit den 70er-Jahren ganz der klassischen Bauernmalerei widmet. Dass er auch ein engagierter Bürger, ein geselliger Mensch und eine liebenswerte, bescheidene Persönlichkeit ist. Willi Keller ist nicht nur als Maler ein Begriff, der das bäuerliche Leben in satten Farben, mit viel Detailfreude und mit hoher Präzision darstellt. Er ist auch ein engagierter Bürger: Er war Feuerwehrkommandant und -instruktor, arbeitete 10 Jahre lang in der Feuerschaugemeinde mit, der grössten Baubehörde im Kanton, und er ist ein beeindruckender Sänger. An der mit Appenzeller Musik  umrahmten Feier traten auch die mittlerweile in den Ruhestand getretenen Hobbysänger auf, deren Mitglied Willi Keller über 30 Jahre lang war. Er liess es sich nicht nehmen, bei einem anrührenden Rugguusseli den Vorsänger zu geben.

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