Bagger, Steine und strahlende Kinderaugen

Am Samstagmorgen war die Famidea zu Besuch im Steinbruch «Schatten» der «Koch AG». 30 Kinder durften mit ihren Eltern den Steinbruch bei der Enggenhüttenstrasse 87 besichtigen und viel Interessantes über den Kiesabbau sowie die Kiesaufbereitung erfahren.

  • «En Huffe» Kinder passen in die Schaufel dieses Radladers. (Bild: zVg)

    «En Huffe» Kinder passen in die Schaufel dieses Radladers. (Bild: zVg)

Nach der herzlichen Begrüssung bei bestem Wetter durch Urs Koch bekamen alle Kinder ein «Koch»-T-Shirt mit der Aufschrift «Schlingel», welches die Kinder von nun an mit Stolz trugen. Die 30 Kinder wurden danach in drei Gruppen aufgeteilt.

In der ersten Gruppe durften die Kinder unter Beaufsichtigung von Raphy einen 1,7 Tonnen schweren Raupenbagger bedienen. Sandro lehrte die Kinder das Fahren mit einer Raupenkarette, auch Hucki genannt. Timo chauffierte die Kinder mit dem grossen Radlader durch den Steinbruch. Der Steinbruch erleuchtete noch einmal heller durch die strahlenden Augen der Kinder.

In der zweiten Gruppe lernten die Kinder, wie sich der Nagelfluh, auch Bohnebeg genannt, zusammensetzt und wie die Entstehung abläuft. Luca erklärte den Kindern auch, welche Gesteinskörnungen in dem Steinbruch gewonnen werden und wie man sie im Alltag einsetzen kann. Das Interesse war sehr gross und die Kinder waren mit vollem Elan dabei.

Wie auf dem Bau üblich durfte der Znüni nicht fehlen. Somit konnte gestärkt der dritte Teil in Angriff genommen werden. Urs Koch führte durch den Steinbruch und erklärte sämtliche Arbeiten und Geräte – vom Sprengen des Nagelfluhfelsens über den Transport mit dem Radlader bis hin zum Schubwagen, zum Backenbrecher, zur Siebanlage, zum Förderband und schliesslich zum Abtransport mit dem Lastwagen. Er erklärte zudem, dass es im Steinbruch eine sehr grosse Artenvielfalt der Flora und Fauna gebe.

Die Famidea bedankt sich herzlich bei Urs, Luca, Timo, Sandro, Raphy und Kurt der Firma «Koch AG» für die Gastfreundschaft.

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