«Bäriges» Jahr im Chindernetz

An der Jahresversammlung 2024 blickte das Chindernetz Appenzell Innerrhoden auf ein erfolgreiches Vereinsjahr zurück. Sandra Sutter-Broger wurde neu in den Vorstand gewählt.

  • Die neu in den Vorstand von Chindernetz Appenzell Innerrhoden gewählte Sandra Sutter wird von Präsident Luzius Gruber beglückwünscht. (Bild: zVg)

    Die neu in den Vorstand von Chindernetz Appenzell Innerrhoden gewählte Sandra Sutter wird von Präsident Luzius Gruber beglückwünscht. (Bild: zVg)

In seinem Jahresbericht vor rund 20 Mitgliedern stellte Präsident Luzius Gruber einen Teddy in den Vordergrund. Der Bär wäre ein ideales Maskottchen für das Chindernetz AI. Das Plüschtier ist für Kinder da: flauschig, vertrauensselig und stark.

So wollen und sollen auch die Projekte und Aktivitäten des Vereins sein, was 2023/24 gelungen ist. So erreichte der Bär etwa das Ziel respektive bezog die neue «Burg Bärestee». Zusammen mit dem Bezirk Appenzell durfte das Chindernetz AI den neuen Spielplatz im Ziel entwickeln. Im letzten Sommer konnte dieses tolle Spielareal mit einem grossen Fest eröffnet werden.

Wo der Bär los ist

Bärenstark war der Zuspruch auch beim «Innerrhoder Ferienpass» 2023, bei dem 427 Kinder insgesamt 149 Kurse besuchten. Es wurden Fingernägel bemalt, Höhlen besucht, Golfbälle geschlagen, Beobachtungen in der Natur gemacht, Gläser verziert und vieles mehr. Der Bär los war ebenso bei den vierten Kinderkultur-Tagen, die gemeinsam vom Innerrhoder Kulturamt und dem Chindernetz AI getragen werden. 72 Kinder genossen in den Frühlingsferien während drei Tagen ein reiches kulturelles Angebot, das nicht passiv erfahren, sondern bei dem aktiv mitgemacht wurde. Erstmals waren die Ludothek und ein Improvisationstheater der Pädagogischen Hochschule St. Gallen vertreten. Luzius Gruber blickte in seinem Jahresbericht aber auch voraus: In der letzten Woche der diesjährigen Sommerferien wird in Eggerstanden kein Bär tanzen, dafür 80 Innerrhoder Kinder für Zirkusstimmung sorgen. Mit dem «Chinderzirkus Eggerstanden» lanciert das Chindernetz AI ein neues Ferienangebot: Unter professioneller Anleitung studieren die Kinder während vier Tagen ein Zirkusprogramm ein, das am 8. August in einem richtigen Zirkuszelt öffentlich aufgeführt wird.

Grosszügige Unterstützung

Das Chindernetz AI konnte im vergangenen Vereinsjahr nicht nur auf das Engagement vieler Freiwilliger zählen, sondern auch auf grosszügige finanzielle Unterstützungen. Ohne die Mitgliederbeiträge, die Beiträge der öffentlichen Hand und die Spenden von Privaten wären die vielen Angebote nicht realisierbar gewesen. Als Besonderheit hob Luzius Gruber das Engagement von zwei Klassen des Schulhauses Hofwies hervor, die auf dem Frühlingsmarkt selbst gebastelte Produkte verkauft und einen Teil des Erlöses dem Chindernetz AI gespendet hatten. Auch der Verkauf von Biberli nach den Herbstferien und der Bücherstand am Postplatz-Markt in der Weihnachtszeit trugen ihren Anteil zur Finanzierung des Vereins bei.

Eine Neuwahl

Die Mitglieder bestätigten die Vorstandsmitglieder Luzius Gruber, Sandro Frefel, Patricia Fritsche, Martina Koller und Ursula Neff sowie die beiden Revisorinnen Nicole Keller und Manuela Mock in ihren Ämtern. Sandra Sutter wurde als Ersatz für den im letzten Jahr zurückgetretenen Erich Wagner mit Applaus in den Vorstand gewählt. Mit ihrem privaten und beruflichen Hintergrund ist sie für das Chindernetz AI ein grosser Gewinn.

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