Bachoffenlegung im Rälimoos abgeschlossen

Die Bachoffenlegung im Rälimoos in Bühler wurde offiziell abgeschlossen. Das kantonale Tiefbauamt lud Anwohnerinnen und Anwohner, Planer sowie die ausführenden Unternehmen und Vertreter der Gemeinde Bühler zu einer kleinen Einweihungsfeier ein. Am Anlass wurde der grosse ökologische Wert des revitalisierten Bachlaufs betont.

  • Der offengelegte Bachlauf, ausgebaut bereits in den Jahren 2022 und 2023. (Bilder: zVg)

    Der offengelegte Bachlauf, ausgebaut bereits in den Jahren 2022 und 2023. (Bilder: zVg)

  • Der revitalisierte Bach im Rälimoos in Bühler.

    Der revitalisierte Bach im Rälimoos in Bühler.

  • Gute Laune beim Einweihungsanlass.

    Gute Laune beim Einweihungsanlass.

«Mit der Revitalisierung konnte im Auftrag des kantonalen Tiefbauamts ein etwa 120 Quadratmeter grosser Weiher und ein fast 400 Meter langer offener Bachlauf geschaffen werden, der bislang in Betonrohren unter der Bodenoberfläche vergraben war», sagte Urban Keller, Kantonsingenieur, in seiner Begrüssungsansprache.

Auf gefährdete Arten geachtet

Der wiederhergestellte naturnahe Lebensraum bildet eine wichtige Grundlage für die Entwicklung einer vielfältigen Pflanzen- und Tierwelt. Er schafft zudem eine ökologische Vernetzung zwischen Rotbach und dem im Süden gelegenen Wald. «Speziell ist beim Projekt darauf geachtet worden, dass gefährdete Arten wie der Feuersalamander und der Steinkrebs möglichst gute Lebensbedingungen vorfinden werden», betonte Keller weiter.

Die Hauptarbeiten der Revitalisierung im Rälimoos fanden 2022 und 2023 statt. Sie erfolgten in enger Abstimmung mit der Gemeinde Bühler, welche zeitgleich die Altlastensanierung des nicht mehr in Betrieb befindlichen 50-Meter-Schiessstandes erfolgreich umsetzte. In diesem Frühjahr erfolgten kleinere Abschlussarbeiten und die Ansaat der letzten Offenlegungsabschnitte.

Innerhalb des Kredits geblieben

Das Wasserbauprojekt wird innerhalb des genehmigten Bruttokredits von 928‘000 Franken abgeschlossen werden. Die Kosten tragen Bund, Kanton, die Gemeinde Bühler und die Anstösser.
Zur Förderung der Biodiversität steuerte die SAK zudem einen Betrag aus ihrem Fonds für ökologische Verbesserungsmassnahmen bei.

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