Authentica wartet mit besonderen Produkten auf

An Auffahrt öffnete die «Authentica» zum sechsten Mal ihre Türen im Kapuzinerkloster in Appenzell. Die Ausstellung dauert bis und mit Sonntag und lädt zu einem interessanten Rundgang durch die Klostergänge ein.

Eine ganz besondere Atmosphäre empfängt die Besucher. Treppauf und Treppab folgt man den Wegweisern und gelangt so zu den ehemaligen Zellen, die früher von den Patres bewohnt wurden. Jeder Aussteller hat sich eine solche sehr geschmackvoll zu einem Lädeli eingerichtet. Bis hoch in den «Klosterschloff» führt die Autenticawanderung.
Zwei Schmuck-Künstler findet man gar in einer kleinen ehemaligen Kapelle in der oberen Etage. Die Bleifensterli lassen weich das Licht in die kleinen Räume fliessen und mancherorts duftet es nach speziellen, handgemachten Seifen und Salben oder auch nach feinen, teils noch unbekannten Gewürzen.
Kommt man mit den Anbietern ins Gespräch, spürt man die Leidenschaft, mit der sie ihre besonderen Produkte herstellen. In den Sparten Küche/Keller darf gern geschnuppert und gekostet werden, sodass bestimmt eine bis anhin unbekannte Leckerei den Weg in die heimische Küche findet.
Natürlich gibt es auch hochstehendes Handwerk im Angebot wie Schmuck, Lederwaren, Seidenschals und sogar allerlei Hüte zum pfiffigen Unterwegssein. Handgeschöpftes Büttenpapier und Kreationen aus der Buchbinderei lassen bestimmt mal wieder zum Stift, anstatt in die Tasten greifen.
Die Aussteller kommen aus der ganzen Schweiz, auch Appenzell Inner- und Ausserrhoden sind vertreten. Die Familie Bischofberger aus Schönengrund züchtet Alpakas und lässt aus deren Wolle wunderbare Bettwaren herstellen. Alpakawolle gehört nebst Kaschmir und Seide zu den edelsten Naturfasern.
Im Studehüsli in Appenzell wohnen Koller’s, ihr Herz schlägt für Schokolade. Regelmässig besucht Andreas Koller Kleinbauern in Kolumbien, deren Kakao in gesunden Naturgärten wächst. Daraus zaubert er dann zu Hause unwiderstehlich feine Schokoladenprodukte. Auch an seinem Stand darf gern genascht werden.
Bevor es dann mit vielen Eindrücken und hoffentlich einer mehr oder weniger dicken Einkaufstüte voller herrlicher Schätze nach Hause geht, lädt der lauschige Klostergarten mit Festzelt noch zum Verweilen ein.

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