Ausserrhoder KESB am Start

Die kantonale Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde (KESB) ist in den Startlöchern: Sie übernimmt per 1. Januar 2013 die Aufgaben im Kindes- und Erwachsenenschutz, die bis anhin von den zwanzig Vormundschaftsbehörden in den Ausserrhoder Gemeinden besorgt wurden.

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Vor vier Jahren hat der Bundesgesetzgeber beschlossen, das bisherige Vormundschaftsrecht durch ein zeitgemässes Kindes- und Erwachsenenschutzrecht abzulösen. Nach umfangreichen Vorbereitungen in den Kantonen tritt das neue Recht auf Jahresbeginn in Kraft. Die kantonale Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde (KESB) ist bereits am Start und wird per 1. Januar 2013 die Aufgaben vollumfänglich übernehmen können, die bis anhin von den zwanzig Vormundschaftsbehörden in den Ausserrhoder Gemeinden besorgt wurde.

Die neue Behörde ist dem Departement Inneres und Kultur von Regierungsrat Jürg Wernli zugeordnet und hat ihren Sitz im sanierten Zeughaus Ebnet in Herisau. Die neuen Mitarbeitenden haben seit Juni schrittweise ihre Stellen angetreten und sich auf den Start vorbereitet. So wurden z.B. auch über 900 Aktendossiers bei den Gemeinden abgeholt und aufbereitet.

Diese Woche haben sich erstmals alle 15 Mitarbeitenden der Ausserrhoder KESB getroffen und sich an einem Teamtag kennen gelernt. Denn es gilt, sich nicht nur in Dossiers, neue Gesetze und Fakten einzuarbeiten, sondern auch gute Voraussetzungen für eine erfolgreiche Zusammenarbeit untereinander, mit der Kundschaft sowie den Beiständinnen und Beiständen zu schaffen. Zum Abschluss ihres Teamtages wurde mit zahlreichen Gästen, die beim Aufbau der KESB mitgeholfen haben, auf einen guten Start am 1. Januar angestossen.

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