Ausserrhoden startet mit «Miges Balù»

«Migrantenfamilien profitieren von der Mütter- und Väterberatung»: Dieses Ziel formuliert das Amt für Gesundheit des Kantons Appenzell Ausserrhoden.

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Die Mutter- und Väterberatung in Appenzell Ausserrhoden wird in 14 Ausserrhoder Gemeinden von der Pro Juventute angeboten. «Viele zugewanderte Eltern kennen das Angebot noch nicht, vielleicht auch zu wenig, oder die Beratung ist durch Verständigungsprobleme erschwert», weiss Anna Vetsch, Projektleiterin bei der Caritas St.Gallen-Appenzell. Pro Juventute beteiligt sich als Partnerin am Projekt Miges Balù.
Miges Balù ist ein Teilprojekt des kantonalen Aktionsprogramms «Gesundes Körpergewicht». «Verschiedene Untersuchungen haben gezeigt, dass Ernährungsprobleme und Bewegungsmangel vermehrt bei Personengruppen mit Migrationshintergrund auftreten», sagt Reto Fausch, Leiter Amt für Gesundheit. Mit dem in mehreren Kantonen bereits erfolgreich durchgeführten Projekt sollen auch die sprachlichen und kulturellen Barrieren zwischen Menschen mit Migrationshintergrund und öffentlich finanzierten Einrichtungen möglichst aufgehoben und das Vertrauen gefördert werden.

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