Ausserrhoden aktiviert kantonalen Führungsstab

Wie der Bund bereitet sich auch Appenzell Ausserrhoden auf einen möglichen Energiemangel im Winter vor. Der Regierungsrat hat dazu nun den kantonalen Führungsstab aktiviert.

  • (Symbolbild: Bigstock)

    (Symbolbild: Bigstock)

Eine Mangellage bei der Energieversorgung ist für den Winter nicht unrealistisch. Die Hauptverantwortung für deren Bewältigung liegt dann zwar beim Bund; Appenzell Ausserrhoden bereitet sich aber darauf vor und unterstützt die Absichten des Bundes. Der Kanton wird im Rahmen der Möglichkeiten seinen Teil dazu zu leisten.

Der Regierungsrat hat dafür nun den kantonalen Führungsstab aktiviert. Dieser beurteilt laufend die Energie- und Versorgungslage im Kanton und trifft Vorbereitungen, um die Folgen einer Mangellage reduzieren zu können. Aktuell werden Massnahmen zur Reduktion des Energieverbrauches in der kantonalen Verwaltung und weiteren kantonsnahen Betrieben erarbeitet. Damit leistet die Verwaltung ihren Beitrag zum Stromsparen und unterstützt aktiv den Appell des Bundesrates.

Weiter werden im kantonalen Führungsstab Szenarien für die kantonale Verwaltung und kantonsnahe Betriebe entwickelt, welche die weiteren Szenarien des Bundes aufnehmen und den Betrieb der Verwaltung bestmöglich sicherstellen. Mit der Aktivierung des kantonalen Führungsstabes und dessen Vorarbeiten unterstützt der Ausserrhoder Regierungsrat die Aufforderungen des Bundes. Er schafft die Voraussetzungen, damit Appenzell Ausserrhoden die Gefahr einer Energiemangellage reduzieren und eine allenfalls eintretende Mangellage bewältigen kann.

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