«Aus drei mach eins»

Ein Meilenstein in der Heimlandschaft der beiden Kantone Appenzell Ausserrhoden und Innerrhoden: Die Institutionen aus den drei Bereichen Alter, Menschen mit Beeinträchtigung sowie Kinder und Jugend haben einstimmig dem Fusionsantrag zum einheitlichen Kantonalverband «Artiset Appenzellerland» zugestimmt.

  • Die neuen Statuten wurden einstimmig angenommen. (Bilder: zVg)

    Die neuen Statuten wurden einstimmig angenommen. (Bilder: zVg)

  • Das Vorstandsgremium zur Gründungsversammlung kurz vor Versammlungsbeginn in Rehetobel.

    Das Vorstandsgremium zur Gründungsversammlung kurz vor Versammlungsbeginn in Rehetobel.

Auf nationaler Ebene haben sich die drei Bereiche «Curaviva» (Alter), «Insos» (Menschen mit Beeinträchtigung) und «Youvita» (Kinder und Jugend) bereits im Jahr 2022 zur Föderation «Artiset» zusammengetan. Der Begriff «Artiset» verinnerlicht Artikel 7 der Bundesverfassung: «Die Würde des Menschen ist zu achten und zu schützen.»

«Artiset Appenzellerland» figuriert als Dachverband über den Branchenbereichen «Curaviva», «Insos» und «Youvita». Innerhalb der Branchen werden künftig in Arbeitsgruppen die betreffenden Themen behandelt und ausgearbeitet. Daniel Höchli, Geschäftsführer von «Artiset Schweiz», wohnte der Gründungsversammlung im Wohnheim Sonne der Stiftung Waldheim in Rehetobel bei und betonte, dass mit den beiden Appenzell erst der vierte Kantonalverband der Schweiz die Fusion verabschiedet habe.

Alle Anträge einstimmig angenommen

Am selben Tag der Gründungsversammlung mussten die beiden bestehenden Verbände «Insos Appenzellerland» und «Curaviva Appenzellerland» vorgängig dem Fusionsantrag an deren Hauptversammlungen zustimmen. So gab es nicht wenige Mitglieder, welche an allen drei Versammlungen teilnahmen und somit einen kleinen Marathon zu absolvieren hatten. Die Verhältnisse im ländlichen Teil der Schweiz seien doch etwas unterschiedlich zu Bundesbern, meinte Daniel Höchli, nachdem die Fusionsanträge der beiden Vorversammlungen und folglich die neuen Statuten an der Gründungsversammlung allesamt einstimmig und ohne grosse Bemerkungen im Schnelltempo genehmigt worden waren.

Neuer Vorstand

Ebenfalls einstimmig wurden die neuen Vorstandsmitglieder für den Verband «Artiset Appenzellerland» gewählt. Dieses Gremium hatte die ganzen Vorbereitungen zur Fusion bereits organisiert und die Personen stellten sich dann auch für das Amt zur Verfügung: Jakob Egli, «PflegeReute», als Präsident; für den Bereich Alter Ursina Girsberger, Betreuungs-Zentrum Heiden, und Marcel Fritsch, Stiftung Leben im Alter, Herisau; für den Bereich Menschen mit Beeinträchtigung Rebecca Salokat, Stiftung Waldheim, Walzenhausen, und Joël Vautier, Haus im Ruthen, Walzenhausen; für den Bereich Kinder und Jugend Nicole Wolschendorf, Wohngruppe Rose, Heiden.

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