Auch Innerrhoden rechnet mit Defizit

Innerrhoden budgetiert für 2013 ein Defizit von 7,6 Millionen Franken. Dank Sparkurs und der Priorisierung von Investitionen ist eine Steuererhöhung aber kein Thema.

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Säckelmeister Thomas Rechsteiner präsentierte das Budget heute Vormittag. Dieses sieht in der laufenden Rechnung Ausgaben von 143,2 Millionen und Erträge von 135,6 Millionen Franken vor. Das Defizit beträgt 7,6 Mio. Franken. Für das Jahr 2012 wurde ein Defizit von 8,9 Mio. Franken budgetiert.

Im Gegensatz zum Budget 2012 rechnet Innerrhoden nächstes Jahr wieder mit einem Nationalbank-Gewinnanteil in der Höhe von 1,3 Mio. Franken. Die Beiträge aus dem Ressourcenausgleich des Bundes (NFA) sinken im Budget 2013 um 1,46 Mio. Franken.

Die Bruttoinvestitionen steigen 2013 auf knapp 12 Mio. Franken und sind rund 2 Mio. Franken höher als im Voranschlag 2012. Investiert wird ins Pflegeheim, ins Spital und einen Neubau eines Archiv- und Serverraums. Das Finanzierungsdefizit beträgt 16,7 Mio. Franken, der Eigenfinanzierungsgrad ist negativ (-48 Prozent).

Für 2014 bis 2018 geht der Finanzplan von weiteren Defiziten zwischen 7,4 und 10,5 Mio. Franken aus. Dank der Priorisierung von Investitionen und der Fortsetzung des Sparkurses werde das Eigenkapital von rund 51 Mio. Franken 2018 aufgebraucht sein.

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