Appenzeller Volksmusik trifft Klassik am Stradivari-Fest

Vom 27. bis 29. Mai hat Gonten ein musikalisches Highlight erlebt: das Stradivari-Fest. Die Stradivari-Musikerinnen und -Musiker präsentierten zusammen mit Nicolas Senn und Andrea Wiesli an drei Abenden ein vielseitiges Programm, das die Besucher begeisterte.

  • Nicolas Senn am Hackbrett und Cellistin Maja Weber. (Bild: zVg.)

    Nicolas Senn am Hackbrett und Cellistin Maja Weber. (Bild: zVg.)

Die Festlichkeiten begannen am Montag, 27. Mai, mit einem Konzert im «Roothuus» Gonten. Unter dem Motto «Einblick in die Appenzeller Volksmusik» verzauberten der Hackbrettvirtuose Nicolas Senn und Cellistin Maja Weber das Publikum. Ihre Symbiose aus klassischer Musik und Appenzeller Volksmusik bot einen erfrischenden Auftakt.

Der Dienstag stand dann ganz im Zeichen klassischer Meisterwerke. Im Appenzeller Forum spielten Stefan Tarara (Violine), Maja Weber (Violoncello) und Andrea Wiesli (Klavier) in einer Triobesetzung. Auf dem Programm standen das Klaviertrio Nr. 3 in c-Moll, op. 101, von Johannes Brahms, und das Klaviertrio Nr. 1 in d-Moll, op. 49, von Felix Mendelssohn. Die intensiven und gefühlvollen Darbietungen fanden beim Publikum in Gonten grossen Anklang. Ein Apéro auf der «Löwenterrasse» bot anschliessend die Möglichkeit, sich über die Musik auszutauschen und den Abend gemütlich ausklingen zu lassen.

Der Mittwoch war der krönende Abschluss des Stradivari-Fests. Im Appenzeller Forum spielte das Stradivari-Quartett in seiner Kernbesetzung die Werke Streichquartett Nr. 2 «Intime Briefe» von Leoš Janácek und Streichquartett Nr. 14 in d-Moll, op. Post. D810,  «Der Tod und das Mädchen» von Franz Schubert. Die emotionale Tiefe und Präzision des Quartetts hinterliessen einen bleibenden Eindruck bei den Zuhörern. Der anschliessende Apéro in der «Bärenstobe» rundete das Festival ab und bot Raum für den Austausch zwischen Musikern und Publikum. Das Stradivari-Fest in Gonten war ein Erfolg. Die gelungene Mischung aus klassischer Musik und regionaler Volksmusik sowie die hohe Qualität der Aufführungen machten das Festival zu einem unvergesslichen Erlebnis für alle Beteiligten.

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