Appenzeller Kasperlitheater begeistert Kinder

In Appenzell fand wieder das alljährliche Kasperlitheater statt und lockte zahlreiche Besucher an. Das Appenzeller Figurentheater zeigte in vier Vorstellungen das spannende Stück «Kasperli und der Räuber Schlunggi Schlufi», das die Herzen von über 300 Kindern höherschlagen liess.

  • Das Stück um den Kasperli, der sich auf die Suche nach verschiedenen Sachen sowie seinem treusten Freund macht …

    Das Stück um den Kasperli, der sich auf die Suche nach verschiedenen Sachen sowie seinem treusten Freund macht …

  • … begeisterte die über 300 Kinder bei der diesjährigen Vorstellung des Appenzeller Figurentheaters. (Bilder: zVg)

    … begeisterte die über 300 Kinder bei der diesjährigen Vorstellung des Appenzeller Figurentheaters. (Bilder: zVg)

Die Geschichte drehte sich um den tapferen Kasperli, der sich auf die Suche nach der gestohlenen Perlenkette seiner Grossmutter, der goldenen Glocke seines Kickboards (Kiki) und seinem treuesten Freund, dem Appenzeller Bläss Bubu, machte. Schuld daran war die listige Kanalratte Stibitzi, die im Auftrag des bösen Räubers Schlunggi Schlufi alles in seine Räuberhöhle geschmuggelt hatte.

Der eilig herbeigerufene Polizist Bünzli erwies sich leider als wenig hilfreich, da er die meiste Zeit hinter seinem Computer im Polizeibüro verbrachte. Doch dank dem Mutmacherlied «Kasperli Boogie» und der tatkräftigen Unterstützung von Kasperlis Freundin Tamika sowie den mutigen Kindern, fanden die Kinder die Räuberhöhle. Mit dem Wissen, dass der Räuber und die Kanalratte grosse Angst vor Hunden hatten, gelang es Kasperli und seinen Freunden, den armen Bubu zu befreien und die Beute zurückzubringen.

Autorin führt auch Regie

Zum Schluss erhielt Kasperli eine Belohnung von 49.95 Franken, wovon er seiner Freundin ein schönes rosa Kiki kaufte. Von den restlichen fünf Rappen kaufte er Bubu einen grossen Knochen. Ein Happy End, das alle Zuschauer mit einem Lächeln nach Hause gehen liess.

Das spannende Abenteuer wurde von Claudine Kopp geschrieben, die auch Regie führte und den gefürchteten Räuber spielte. Unterstützt wurde das Ensemble von Myrta Rusch und Ursi Meyer als Regisseurinnen. Adalbert Fässler schuf das eindrückliche Bühnenbild und spielte auch die Kanalratte und Bubu. Beatrice Rogers schlüpfte in die Rollen der Grossmutter und Tamika, während Thomas Wymann als Polizist Bünzli ermittelte und den Kasperli spielte.

Festival Ende August

Ein herzliches Dankeschön gilt allen Helferinnen und Helfern, besonders aber der Famidea, die diese Aufführung ermöglichte. Schon bald steht das Appenzeller Figurentheater Festival an. Vom 30. August bis zum 1. September präsentieren Künstler aus der Schweiz und Deutschland ein vielfältiges Programm für Jung und Junggebliebene.

Weitere Informationen gibt es unter www.appenzeller-figurentheater.ch.

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