Appenzeller Helimission hilft in Nepal

Simon Tanner, Leiter der Stiftung Helimission in Trogen, war in Nepal vor Ort und organisierte Hilfeleistungen der Helimission in Zusammenarbeit mit Mission Aviation Fellowship (MAF).

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Zurück von Nepal berichtet der Trogener Simon Tanner: «Ich befand mich gerade auf dem Flugplatz. Der Boden bewegte sich hin und her. Es dauerte fast eine Minute. Noch während die Erde bebte, sah ich in der Ferne Staubwolken von zusammenstürzenden Häusern aufsteigen. Das Grollen im Boden wurde von Geschrei der Menschen begleitet. Zurück im Hotel, mussten Belegschaft und  Gäste aus Sicherheitsgründen vier Stunden draussen bleiben. Aus Angst vor weiteren Beben verbrachten viele Menschen dann die Nacht im Freien. Ich selbst wurde nachts zweimal von relativ starken Nachbeben geweckt. Gott sei Dank war unser Hotel gut gebaut. Tags darauf sah ich dann Häuser, die wegen des starken Bebens der Stärke 7,3 so sehr beschädigt waren, dass schon kleinere Nachbeben sie zum Einsturz brachten».

Die Helimission wartete nicht, bis ihr Spendenkonto «Nepal» geäufnet war, um zu helfen. Simon Tanner organisierte Salz, Reis, Zelte und Medikamente, vor allem Antibiotika. «Wir haben Gottvertrauen, dass wir die Ausgaben im Nachhinein mit Spenden abdecken können.» Und was ist mit eigenen Flugeinsätzen in Nepal? Weil die Helimission wegen der Höhe mit ihren leistungsschwächeren Maschinen nicht fliegen kann, hat sie sich an einem Pool beteiligt. Dieser wird auch von der MAF und England gespeist. Der Pool besteht seit dem ersten Erdbeben und sollte vorerst die Rettungs-, Hilfs- und Aufbauarbeiten während zweier Monate unterstützen.

Simon Tanner und sein Team freuen sich über jede Spende auf PC-Konto 90-1142-1.

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