Appenzeller Gamstagung am Kronberg

Bei strahlendem Wetter begrüssten die Jagdverwalter beider Appenzell 75 Jäger zu einer Weiterbildung rund um die Gämse.

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Das Gamswild gehört alpenweit zur einheimischen Fauna. Obwohl die Kletterkünstler im ganzen Alpenbogen zum Teil auch in Unterarten anzutreffen sind und den unterschiedlichsten Jagdsystemen und Jagdarten unterliegen, zeigen die Bestandesbewegungen ähnliche Muster. In den beiden Kantonen konnte sich der Bestand seit dem letzten Einbruch im Jahr 2008 wieder von 390 auf rund 650 Individuen erholen.

Um das Gamswild wieder einmal bewusst ins Zentrum des Interesses zu rücken, organisierten die Jagdverwalter Heinz Nigg und Ueli Nef zusammen eine Appenzeller Gamstagung. Ziel der Tagung war es nebst dem kameradschaftlichen Austausch zwischen Innerrhoder und Ausserrhoder Jäger auch einen Wissens- und Erfahrungsaustausch sicher zu stellen. Als Referenten traten nebst den Jagdverwaltern auch Thomas Rempfler aus dem Schweizerischen Nationalpark, sowie Miriam Pewsner vom Zentrum für Wildtierkrankheiten der Universität Bern und Rolf Wildhaber, Wildhüter beim Kanton St.Gallen auf.

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