Anpassung des Wanderwegnetzplans: Rekurs abgewiesen

Gegen Änderungen am Wanderwegnetzplan, die von den Bezirken öffentlich aufgelegt werden, können Einwendungen geltend gemacht werden. Gründe für Einsprachen sind insbesondere die Linienführung von Wanderwegen oder deren Aufhebung.

  • (Symbolbild: Bigstock)

    (Symbolbild: Bigstock)

Alle Bezirke im Kanton Appenzell I.Rh. haben von Oktober bis November 2022 gleichzeitig ihre überarbeiteten Fuss- und Wanderwegnetzpläne öffentlich aufgelegt. Die Grundeigentümerinnen und Grundeigentümer, die von Änderungen betroffen waren, wurden darüber informiert.

Ein Landwirt, über dessen Land ein Wanderweg läuft, beanstandete, dass die Nutzung dieses Wanderwegs während der letzten Jahrzehnte massiv zugenommen habe. Insbesondere sei der Weg im Verlauf der Zeit immer breiter geworden. Für den daraus entstehenden Ertragsverlust verlangte der Rekurrent eine Erhöhung des Beitrags, den er im Rahmen der landwirtschaftlichen Direktzahlungen für die Bereitstellung des Wanderwegs erhält. Nachdem seine Einsprache abgewiesen wurde, wandte sich der Eigentümer mit Rekurs an die Standeskommission.

Die Standeskommission stützte den Entscheid des Bezirksrats. Für Direktzahlungen ist das Land- und Forstwirtschaftsdepartement zuständig, nicht der Bezirksrat. Er hat auf die Berechnung und Höhe von Direktzahlungen keinerlei Einfluss. Zudem laufen die Verfahren über die Festlegung von Wanderwegen und von Direktzahlungen ganz unterschiedlich ab. Die Standeskommission wies daher den Rekurs ab.

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