Alternative ergäbe riesigen Aufwand

Die Standeskommission hat einen Rekurs gegen die Verkehrserschliessung eines Baugebiets abgewiesen.

  • Kein Bild vorhanden.

    Kein Bild vorhanden.

Die Erschliessung eines Quartierplangebiets hat zweckmässig zu erfolgen. Die Behörde hat hierbei die massgeblichen privaten und öffentlichen Interessen zu gewichten und abzuwägen. Wichtige öffentliche Interessen sind insbesondere der Verkehrsfluss und die Verkehrssicherheit. Daneben spielen aber auch wirtschaftliche Interessen eine Rolle. Im fraglichen Rekurs wurden in erster Linie Immissionen geltend gemacht, die entstehen, weil die Quartiererschliessung für eine bestehende Kantonsstrasse neuen Verkehr bringt. Als Alternativlösung wurde eine Routenwahl vorgeschlagen, die namentlich den Neubau einer schwerverkehrstauglichen Brücke und die Verlegung eines längeren Strassenstücks beinhalten würde. Die Standeskommission hat den Rekurs abgewiesen. Sie erachtet die von der Vorinstanz gewählte Erschliessung für zweckmässig und vernünftig. Die Kantonsstrasse, in welche der Quartierverkehr eingeleitet wird, vermag den zusätzlichen Verkehr aufzunehmen. Lärmmässig unzumutbare Verhältnisse ergeben sich damit nicht. Der riesige Aufwand, der mit der Alternativlösung verbunden wäre, erscheint angesichts der guten Lösung, die sich vor Ort realisieren lässt, nicht vertretbar.

Weitere Artikel